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Der Schmerz und die Trauer über den Tod von Freunden und Angehörigen ist oftmals religiös und kulturell geprägt: Die einen drücken ihre Gefühle durch lautes Weinen und Klagen aus, andere bemühen sich um Stille und Beherrschung; die einen gehen selbstverständlich mit der ganze Familie regelmäßig auf den Friedhof, andere trauern nach Geschlechtern getrennt. Zwischen diesen unterschiedlichen Ausdrucksformen von Trauer gibt es eine breite Praxis konfessioneller Vielfalt und kultureller Überschneidungen.
Viele Menschen in Hamburg sind mit den religiösen Trauerritualen im Islam und dem kulturellen Umgang mit Trauer in islamisch geprägten Kulturen nicht vertraut. Deswegen sollen auf diesem Fachtag kulturelle, seelsorgliche und psychologische Hintergründe des Trauerns im Islam und in islamisch geprägten Kulturkreisen dargestellt und diskutiert werden.
In unterschiedlichen Arbeitsformen gibt es Möglichkeiten, um sich zu informieren, Fragen zu stellen und sich gemeinsam mit anderen auszutauschen. Muslimische Expert*innen führen in die jeweiligen Themengebiete ein und stehen als Gesprächspartner*innen zur Verfügung.

Zielgruppen
Lehrkräfte, Erzieher*innen, Sozial-Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, haupt- und ehrenamtliche Seelsorger*innen; Pastor*innen, Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe  

Ort

Gemeindehaus der Christuskirche Hamburg-Eimsbüttel, ei der Christuskirche 2 , Hamburg

Kosten

€ 30,- mit Mittagsimbiss, Bezahlung vor Ort

Leitung

Pastor Dr. Sönke Lorberg-Fehring, Referent für den christlich-islamischen Dialog am Zentrum für Mission und Ökumene und Beauftragter der Nordkirche und Pastorin Dr. Christina Kayales, Arbeitsstelle Kultursensibilität, interreligiöse Zusammenarbeit und See

Veranstalter

Zentrum für Mission und Ökumene - Nordkirche weltweit

In Zusammenarbeit mit der Schura, dem Hauptbereich Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog der Nordkirche und dem Pädagogisch-Theologischen Institut Hamburg,

Dokumente

xfachtag_nov2019_trauer-im-islam_web.pdf

Anmeldung

Anmeldung bitte bis 28. Oktober 2019 bei Sabine Heidenreich, 040 88181-312, s.heidenreich@nordkirche-weltweit.de 

Mitwirkende

Dr. Mimoun Azizi, Facharzt für ­Neurologie, Psychiatrie und Psycho­therapie, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie

Gülbahar Erdem, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department ­Islamisch-Religiöse Studien (DIRS), ­Abteilung für Islamische Religionslehre an der­ Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Dr. Ali Özdil, Islamisches Wissenschafts- und ­Bildungsinstitut e.V. in Hamburg, www.iwb-hamburg.de

Themen

Christlich-Islamischer Dialog | Bildung

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