Die ersten Tage

Namaste!
Nach 20 Stunden Reise bin ich nun endlich in meiner Einsatzstelle in Missimari, Assam, angekommen.
Mein erster Eindruck als ich den Flughafen in Guwahati verließ war ziemlich überwältigend: Massen von Menschen auf den Straßen, eine Luft, die gefühlt mehr aus Wasser als aus Sauerstoff bestand und ein unglaublicher Lärm der durch das Hupen der Autos von den Straßen kam. Umso interessanter wurde meine Situation, als ich den Sohn meines Mentors kennenlernte und mit ihm den Weg in meine Einsatzstelle antrat – natürlich mit dem Auto  auf den  Straßen  von Assam. Für einen Deutschen ist es doch sehr verwunderlich, wenn die Fahrt regelmäßig durch Kühe, Hühner, Hunde und Ziegen unterbrochen wird, die es sich auf der Straße bequem gemacht haben und sich auch durch das energische Hupen der Autofahrer nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nicht weniger baff war ich, als ich die teilweise meterhoch mit Stroh beladenen Autos  und Fahrräder sah, die in einem irren Tempo die Kühe und Ziegen umkurvten und es dabei irgendwie schafften ihre Ladung nicht zu verlieren
in Missimari angekommen, begrüßte mich direkt mein Mentor und stellte mich seiner Familie vor. Ich kann mir kaum eine nettere Familie vorstellen, eine solche Gastfreundlichkeit habe ich bisher noch nie erlebt. Generell, die Menschen hier sind sehr offen und herzlich Fremden gegenüber. So wurde ich am nächsten Tag von der Gemeinde mit herzerwärmender Freundlichkeit in Empfang genommen und mit Blumenketten und Sträußen willkommen geheißen.
Auch wenn es viele Eindrücke auf einmal sind und das indische Essen nicht immer mein Geschmack ist, ist es sehr schön hier. Die ersten Tage machen bisher Lust auf mehr

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