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Bundesweites Kenia-Netzwerk trifft sich in der Nordkirche

Alle zwei Jahre treffen sich Engagierte aus der ganzen Bundesrepublik, die kirchliche Partnerschaften zur Kenianischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (KELC) pflegen. Sie treffen sich an wechselnden Orten um sich über ihre Partnerschaftserfahrungen auszutauschen und für gemeinsame Überlegungen zur Gestaltung der Partnerschaft.

In diesem Jahr hat der Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf gemeinsam mit dem Afrikareferat der Nordkirche zu diesem Arbeitskreis in die Nordkirche eingeladen. Ausgangsbasis ist die Jugendbildungsstätte Barmstedt und das Zentrum für Mission und Ökumene in Hamburg. Rund 25 Teilnehmende aus Bayern (Mission eine Welt), dem Rheinland (VEM) und der Nordkirche (Zentrum für Mission und Ökumene - nordkirche-weltweit) haben ihre Teilnahme zugesagt.

Neben dem Austausch über die bestehenden Partnerschaften und aktuelle Projekte, schauen die Teilnehmenden gemeinsam mit Martin Haasler (Zentrum für Mission und Ökumene) und Valinirina Namenjanahary (MEW) auf die zukünftige Ausrichtung der Partnerschaftsarbeit. Die weltwärt-Freiwillige Manjuki Kimani, die für ein Jahr aus Kenia in der Nordkirche tätig ist, gibt einen Perspektivwechsel auf ihre Erfahrungen in Deutschland.

Bei einer gemeinsamen Hamburger Hafenbesichtigung mit dem Arbeitskreis Hamburg Postkolonial werfen die Kenia-Aktiven einen Blick hinter die Kulissen eines der großen Welthandelsplätze. „Es geht um Waren wie Kaffee und Kakao, Sojabohnen und Bananen, Jeans und Rüstungsgüter. Die Fahrt veranschaulicht die Hintergründe des Welthandels mit Afrika, Asien und Lateinamerika“, gibt Heike Spiegelberg (Afrikareferentin im Zentrum für Mission und Ökumene) Einblick in das Wochenendprogrammes.