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Die Eparchie St. Petersburg der Russisch-Orthodoxen Kirche

Beziehungen seit 1993

St. Petersburg wurde 1703 von Peter dem Großen gegründet, hieß zunächst Sankt-Pieterburch, von 1914 bis 1924 Petrograd (Петроград) und bis 1991 Leningrad. Sie war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert Hauptstadt des Russischen Reiches. Die Innenstadt ist Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadt beherbergt den wichtigsten russischen Ostseehafen und ist nach Moskau die zweitgrößte Stadt Russlands mit über 4,8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Seit 1957 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg.

Zwischen der Russisch-Orthodoxen Eparchie St. Petersburg und Ladoga und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland gibt es eine schriftliche Vereinbarung zur Zusammenarbeit. Die Eparchie St. Petersburg und Ladoga ist eine von insgesamt 132 Eparchien (Diözesen) des Moskauer Patriarchats der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK). Hierzu gehören in Russland etwa 12.600 Gemeinden. Am 27. Januar 2009 wurde Kyrill von Smolensk und Kaliningrad zum neuen Patriarchen der Russisch-Orthodoxen Kirche gewählt. Oberster Geistlicher der Eparchie St. Petersburg und Ladoga ist seit 1996 Metropolit Wladimir.

1993 haben die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen und Metropolit Ioann von St. Petersburg und Ladoga eine Absichtserklärung zur Vertiefung der wechselseitigen Beziehung für den Sprengel Hamburg und die Eparchie St. Petersburg unterschrieben, die regelmäßig aktualisiert wird, zuletzt 2008. Sie ist offen für alle Kirchenkreise der Nordkirche. Diese Willenserklärung zur Partnerschaft stellt eine Besonderheit dar, weil die beteiligten Kirchen unterschiedlichen Traditionen angehören. Die Beziehungen zwischen Hamburg und St. Petersburg werden stark durch das Diakonische Werk Hamburg gefördert. Zum Beispiel lernte der Leiter des St. Petersburger „Nachtasyl e. V.“ Maxim Egorov bei einem Besuch in Hamburg den Mitternachtsbus kennen. Diese Idee übertrug er mit Hamburger Spendenhilfe nach Russland. Inzwischen fahren dort zwei Busse und versorgen die Obdachlosen auf der Straße.

Auch sind Partnerschaften zwischen Hamburger Gemeinden und russisch-orthodoxen Gemeinden in St. Petersburg entstanden. So bestehen Beziehungen z.B. zwischen der Kirchengemeinde Bugenhagen-Groß Flottbek und der Ismailovsky-Kathedrale. Der Sprengel Hamburg hat in den vergangenen Jahren intensiv die Renovierung eines Gästehauses der Russisch-Orthodoxen Kirche in St. Petersburg unterstützt, das 2007 feierlich eingeweiht wurde.

St. Petersburg

Direkter Kontakt

Partnerkirche

Eparchie St. Petersburg der Russisch-Orthodoxen Kirche
Monastyrki 1
RUS - 191167 Sankt-Petersburg
Russland

Leitender Geistlicher:
Metropolit Vladimir