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Sonntag, 6. Januar 2019 –Epiphanias

Fürbitte für die Russisch-Orthodoxe Kirche

02.01.2019 | Zu Epiphanias feiert die Russisch-Orthodoxe Kirche Weihnachten – und auch viele orthodoxe Kirchen bei uns in Norddeutschland

Fürbitte

Gott, das Kommen deines Lichtes feiern wir in dieser Zeit. Doch viel zu schnell nimmt uns wieder die Dunkelheit und Unruhe des Alltags gefangen. So vieles ist friedlos und unbarmherzig in unserer Welt. Wir bitten dich, mache mit deinem weihnachtlichen Licht auch unseren Alltag hell. Lass den Frieden, den die Engel verkündet haben, auch nach Weihnachten in unserer Welt erfahrbar sein. Sei bei allen, die wegen eines anderen Kalenders in diesen Tagen Weihnachten feiern.
Wir beten für die orthodoxen Kirchen hier in Norddeutschland genauso wie für die Russisch-Orthodoxe Kirche und die Metropolie Sankt Petersburg, mit der unsere Nordkirche partnerschaftlich verbunden ist. Mit Worten aus ihrer weihnachtlichen Liturgie beten wir: „Deine Geburt, Christe, unser Gott, ließ der Welt erstrahlen das Licht der Erkenntnis, denn bei ihr wurden die Anbeter der Gestirne von einem Sterne belehrt, Dich anzubeten als die Sonne der Gerechtigkeit und Dich zu erkennen als den Aufgang aus der Höhe. Herr, Ehre sei Dir.“

Hintergrundinformationen

Bei der Berechnung und Festlegung von kirchlichen Feiertagen werden bei den orthodoxen Kirchen zwei unterschiedliche Kalender benutzt: der gregorianische und der julianische Kalender. Beim julianischen Kalender sind alle Daten 13 Tage später. Daher feiern diejenigen orthodoxen Kirchen, die diesen Kalender benutzen, nach ihrer Zählung Weihnachten am 25. Dezember, nach unserer Zählung am 7. Januar, so die orthodoxen Kirchen von Russland, Serbien, Polen, Tschechien, Slowakei, Georgien, Ukraine, Estland und von den Orientalischen Orthodoxen die koptische, äthiopische und armenische orthodoxe Kirche. Die russisch-orthodoxe Metropolie Sankt Petersburg ist mit der Nordkirche seit 1993 durch eine schriftliche Vereinbarung zur Zusammenarbeit verbunden, die sich aus der Städtepartnerschaft Hamburg – St. Petersburg entwickelt hat. Das Gebet stammt aus dem Tropar zum „Hochfest der Geburt unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus“.

Frank Lotichius, Mitglied im Orthodoxieausschuss, und Christa Hunzinger, Europareferentin

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