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Sonntag, 23. Dezember 2018 – 4. Advent

Fürbitte zum Internationalen Tag der Migrant*innen am 18.12.

18.12.2018 | Der 18.12. fällt in die Woche zwischen dem 3. und 4. Advent. Wir erwarten Jesu Kommen, der uns fragt: „Ich war fremd, habt ihr mich aufgenommen?“

Fürbitte

Guter Gott, in der Adventszeit bereiten wir uns immer neu auf Deine Ankunft vor. Du kommst zu uns im Kind, das „unterwegs“ geboren wird, im Stall in Bethlehem. Lass uns, wie die Hirten, erkennen, wer Du bist und dass Du auch heute unterwegs bist.
Wir bitten Dich erhöre uns! Jesus Christus, kurz nach Deiner Geburt mussten Deine Eltern mit Dir fliehen vor einem tyrannischen Herrscher. Gut, dass Du Zuflucht finden konntest in einem fremden Land. Gib, dass auch wir unsere Türen und Herzen öffnen für die Flüchtlinge unserer Tage.
Wir bitten Dich, erhöre uns! In Deinem Geist wollen wir leben, guter Gott, und unsere Verantwortung in dieser Welt für die Menschen unter uns wahrnehmen, die hier als Migrant*innen in Not geraten. Lass uns in der Fremden, im Fremden tatsächlich dich erkennen, der Du sagst: „Ich war fremd und Ihr habt mich aufgenommen.“
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hintergrundinformationen

Migration hat in der Menschheitsgeschichte eine lange Tradition. Schon seit jeher haben (internationale) Wanderungsbewegungen die Geschicke eines Landes mitbestimmt. Auch Deutschland wurde durch den Einfluss von Migrant*innen stark mitgeprägt. Und doch haben nie zuvor so viele Menschen auf der Welt als Migrant*innen fern ihrer Herkunftsorte gelebt (ca. 260 Mio. Menschen) wie heute. Die Wirtschaft dagegen profitiert von den globalen Menschenbewegungen, besonders in den „entwickelten“ Ländern des Nordens und Westens. Und viele Migrant*innen leiden unter Ausbeutung und Diskriminierung. Am 18. Dezember 1990 wurde darum die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte von Wanderarbeiter*innen und ihrer Familien von der UN-Vollversammlung angenommen. Im Jahr 2000 hat die UNO den 18. Dezember zum Internationalen Aktionstag der Migrant*innen ausgerufen. Er soll an die Millionen von Menschen erinnern, die fern ihrer Heimat leben und arbeiten, ihre Rechte ins öffentliche Bewusstsein rücken, ihre Integration fördern und so zu ihrem Schutz vor Diskriminierung und Verfolgung beitragen.

Dietrich Gerstner, Referent für Menschenrechte und Migration

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