Logo des Zentrums für Mission und Ökumene - Nordkirche weltweit

Landesgeschichte Palästinensische Gebiete

Im arabisch-israelischen Krieg von 1967 besetzte Israel Ostjerusalem, die Westbank, den Gazastreifen, die Golanhöhen und die Sinai-Halbinsel. Letztere wurde im Friedensabkommen mit Ägypten 1979 zurückgegeben, die Golanhöhen und Ostjerusalem annektiert. Während des zweiten palästinensischen Aufstands (Intifada) errichtete Israel ab dem Jahr 2003 eine Trennanlage, teils Zaun, teils Mauer, zum Palästinensischen Gebiet. Seither können Palästinenser aus der Westbank nur noch mit einer Sondergenehmigung der Militärbehörden nach Israel einreisen.

Auch die wirtschaftliche Entwicklung im Palästinensischen Gebiet ist durch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit enorm beeinträchtigt. Verletzungen von Menschenrechten wie z. B. Inhaftierung Minderjähriger, Verhängung von Administrativhaft ohne Anklage, Hauszerstörungen und Verletzung von Völkerrecht wie z. B. Landraub und Enteignung sind laut der israelischen Menschenrechtsorganisation BeTselem (und vielen anderen) an der Tagesordnung.