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Programm Lehrhaus 2017 / 2018

Martin Luther und die Juden

Ausstellungseröffnung in Schwerin

Vortrag: Hanna Lehming, Hamburg

Martin Luther war nicht nur ein genialer theologischer Denker, sondern auch ein vehement antijüdischer Kirchenmann. Zwar wechselte die Tonlage seiner Auseinandersetzung mit dem Judentum, doch Luthers Grundhaltung blieb Zeit seines Lebens dieselbe: Er hielt den jüdischen Glauben für verblendet und die Juden – nach dem Teufel – für die größten Feinde des Christentums.

Wie kann Luthers Judenfeindschaft verstanden werden? Was ist ihr Kontext? Kann man sie als Entgleisung bewerten, war sie einfach zeitbedingt oder weist sie auch auf Grundprobleme der reformatorischen Theologie hin? Die im Referat für christlich-jüdischen Dialog hergestellte Ausstellung „Ertragen können wir sie nicht. Martin Luther und die Juden“ wandert derzeit durch zahlreiche deutsche Landeskirchen.

Vom 5. - 20. November wird sie im Dom zu Schwerin zu sehen sein. Die Ausstellung wie der Vortrag laden zu einer offenen Auseinandersetzung mit Luthers Judenfeindschaft ein.

Alle Ausstellungstermine finden Sie hier.
Datum: Dienstag, 7. November 2017 Zeit: 19 Uhr
Ort: Dom zu Schwerin Thomaskapelle, Kreuzgang 19055 Schwerin
Kosten: Eintritt frei
Anmeldung und Informationen: Pastorin Hanna Lehming, Tel. 040-881 81 224

Erben des Holocaust. Leben zwischen Schweigen und Erinnerung

Erben des Holocaust. Leben zwischen Schweigen und Erinnerung

Lesung und Gespräch mit Andrea von Treuenfeld, Autorin, Berlin

Wie lebt man als Kind von Überlebenden? Wie prägen die Erinnerungen der Eltern an Lager, Flucht, Verstecke im Untergrund und die Rückkehr in das Land der Täter das eigene Leben? Andrea von Treuenfeld hat Frauen und Männer der sog. Zweiten Generation gebeten, über ihr „Leben zwischen Schweigen und Erinnerung“ zu berichten. An diesem Abend wird sie insbesondere auf die Erfahrungen von Frauen der Zweiten Generation eingehen.

Datum: Mittwoch, 15. November 2017
Zeit: 19 Uhr Ort: Frauenbibliothek DENKtRÄUME Grindelallee 43 20146 Hamburg
Kosten: 7,00 €, erm. 5,00 €

Information: Pastorin Hanna Lehming, 040-881 81 224

Anmeldung: Frauenwerk der Nordkirche Frau Rimbach, Tel. 0431-55 779 oder seminare@frauenwerk.nordkirche.de

Eine Kooperation von Referat für christlich-jüdischen Dialog der Nordkirche | Frauenbibliothek DENKtRÄUME | Frauenwerk der Nordkirche | Ev. Frauenwerk Hamburg-Leben nach dem Überleben West/Südholstein 

Das Meer des Talmud (LH-10-17)

Studium des Talmud, Jerusalem

Studientag mit Rabbiner Yuriy Kadnikov

„Talmud” ist ein kleines Wort mit großer Bedutung. Mit dem Begriff wird die jüdische Gelehrsamkeit aus zwanzig Jahrhunderten zusammengefasst. Es geht um eine lange Reihe beeindruckender Bücher, es ist so groß und so viel, dass man im Judentum auch vom „Meer des Talmud” spricht. Wie wagt man sich an ein Meer heran? Viele halten Abstand, einzelne springen hinein, andere wagen sich einige Meter in das salzige Wasser.

Wir versuchen, uns mit professioneller Hilfe einen Überblick zu verschaffen und schauen uns einige Tropfen etwas genauer an. Rabbiner Yuriy Kadnikov wird uns erklären, was der Talmud ist und er bringt verschiedene Beispiele talmudischer Texte (auf Deutsch) mit, damit wir lesen und verstehen, fragen und darüber sprechen können. Vielleicht, mit etwas Mut und Neugier, wissen wir dann am Ende des Seminars etwas über den Umfang, die Tiefe und die Schönheit dieses Meeres.

Datum: Dienstag, 28. November 2017
Zeit: 10 - 17 Uhr Ort: Ev.-Ref. Kirche Palmaille 2 20767 Hamburg (S-Bahn Königstr.)
Kosten: 45,00 € Für Mitglieder einer GCJZ 40,00 €
Anmeldung und Informationen: Rien van der Vegt, Lehrhaus Hamburg
E-Mail: rienvandervegt@web.de

Was ist orthodoxes Judentum?

Rabbiner Zsolt Balla, Leipzig

Studientag mit Rabbiner Zsolt Balla, Leipzig

Wenn es um Israel und Juden geht, zeigt das Fernsehen gerne ultraorthodoxe Juden mit Schläfenlocken und Bart – je fremder, desto jüdischer? Höchste Zeit, Genaueres zu erfahren und Fremdheit zu überwinden.
Beim Studientag fragen wir: Was macht orthodoxes Judentum aus? Was sind die Säulen eines jüdisch orthodoxen Lebens und Glaubens? Wie kann und warum will man als Jude, als Jüdin in der heutigen säkularen Gesellschaft orthodox leben?

Unser Referent und Gesprächspartner Rabbiner Zsolt Balla wuchs in einer „unreligiösen Familie“ in Budapest auf. Als junger Mann ging er nach Berlin und besuchte dort die Berliner Jeschiwa Beis Zion. Er wurde am orthodoxen Rabbinerseminar ausgebildet und gehört zu den ersten beiden orthodoxen Rabbinern, die in Deutschland ihre Ordination erhielten. Seit 2010 leitet er die Jüdische Gemeinde Leipzig, hält Vorträge, macht Musik und ist im christlich-jüdischen Dialog ein gefragter Gesprächspartner.

Datum: Donnerstag, 5. Februar 2018 Zeit: 13.30 - 17.30 Uhr
Ort: Ökumenisches Forum Hafencity Shanghaiallee 12 (Bus 111 bis „Koreastrasse”)
Kosten: 20,00 € (inkl. Getränke, exkl. Mittagessen)
Leitung und Information: Pastorin Hanna Lehming, 040-881 81 224
Anmeldung: E-Mail: s.heidenreich@nordkirche-weltweit.de

Schabbat Schalom

Jüdische Gemeinde Rostock, Innenraum der Synagoge

Besuch der Jüdischen Gemeinde Rostock

Die erste jüdische Gemeinde in Rostock entstand Mitte des 13. Jahrhunderts. Wie auch in anderen Städten wurden die Juden im Zuge der Pestepedemie im 14. Jahrhundert aus Rostock vertrieben. 1868 kamen sie in die Hansestadt zurück und erbauten 1902 eine Synagoge in der Augustenstraße 101. Nachdem die jüdische Gemeinde in der Weimarer Republik eine Blütezeit erlebt hatte, wurde sie durch die Nationalsozialisten vollkommen vernichtet.

Erst 1992 entstand mit der Einwanderung von Juden aus den GUS-Staaten wieder eine Gemeinde, die heute knapp 700 Mitglieder zählt. Zu ihren Diensten zählen u.a. Sozialbetreuung, Gemeindebibliothek, Sonntagsschule für Kinder, Jugend-, Frauen- und Seniorenklub sowie ein Musik- und Kunstzirkel. Rabbiner der Gemeinde ist seit 2015 Yuriy Kadnykov, Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern.

In Zusammenarbeit mit dem Pastoralkolleg der Nordkirche.

Datum: Freitag, 9. März 2018 Zeit: 16 - 20 Uhr
Ort: Jüdische Gemeinde Rostock Augustenstr. 20, 18055 Rostock
Kosten: Eintritt frei
Information: Pastorin Hanna Lehming, 040-881 81 224
Anmeldung: Pastoralkolleg der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland, Sabine Zentgraf
E-Mail: info@pastoralkolleg-rz.de

Woche der Brüderlichkeit 2018 (LH 1-18)

Die Brücke von Mostar, Bosnien-Herzegowina,

„Angst überwinden; Brücken bauen”

Die Woche der Brüderlichkeit 2018 steht unter diesem Motto. Preisträger ist Peter Maffay, Musiker, Erzieher, Versöhner und Brückenbauer. Die Brücke von Mostar zeigt, worum es geht: eine Brücke kann eine so wichtige und verbindende Funktion haben, dass sie manche Vorurteile und Wahnvorstellungen bedroht. Dann muss sie verschwinden, wie die berühmte Brücke von Mostar, die Kroaten und Bosnier daran hinderte, sich ganz und gar voneinander zu trennen. Sie wurde zerstört.

Aber es gibt sie wieder, man kann sie überqueren und den „Feinden” in die Augen schauen. Die zentrale Eröffnungsfeier findet statt am 11. März in Recklinghausen. Wenn Sie dabeisein möchten, helfen wir Ihnen gern. Alle Tickets für das Wochenende können Sie über das Lehrhaus bestellen, bei genügend Interesse machen wir die Fahrt per Bus oder mit der Bahn. Am Montagabend, dem 19. März, feiern wir die Woche der Brüderlichkeit in Hamburg. Das Programm steht noch nicht fest, jedenfalls gibt es Grußworte, Musik und Empfang.

Datum: Montag, 19. März 2018
Zeit: 19 Uhr
Ort: Jüdisches Kulturhaus Flora-Neumann-Str. 1 20357 Hamburg (U-Bahn Messehallen)
Anmeldung und Informationen: Rien van der Vegt, Lehrhaus Hamburg
E-Mail: rienvandervegt@web.de

Jüdisches und christliches Beten (LH 2-18)

Synagoge Hohe Weide

Seminar mit Rabbiner Dr. Moshe Navon, Hamburg und

Prof. Dr. Thomas Söding, Bochum

Im Gespräch mit Juden entdecken Christen immer wieder, dass das, was sie für etwas Eigenes hielten, jüdische Wurzeln hat. Jesus lebte in der lebendigen Tradition des Judentums, die er neu auf das Reich Gottes bezog; und die junge Kirche sah sich vor der Herausforderung, diese Kontinuität zu wahren und ihr Bekenntnis zu Jesus als dem Christus in sie zu integrieren.

Die Trennung der Wege für Juden und Christen birgt für die Kirche die Gefahr, sich von ihren Wurzeln abzuschneiden. Aber von Anfang an sind die Psalmen gebetet worden, und die neuen Gebete des Urchristentums sind ohne die Grundgebete des Judentums nicht zu verstehen; das Vaterunser ist ein Paradebeispiel. Wie lässt sich die Gemeinsamkeit von Juden und Christen im Beten heute neu entdecken? Wie weit geht sie und wo endet sie? Und können Christen und Juden gemeinsam beten?

All diese Fragen gehen wir bei unserem Studientag nach: mit Rabbiner Navon, einem ausgewiesenen Kenner des rabbinischen Hintergrunds des Neuen Testaments, und Professor Söding, der als Experte für die Hermeneutik der Hl. Schrift auch die Bedeutung jüdischer Gebete für den christlichen Gottesdienst erforscht hat.

Datum: Freitag, 23. März 2018
Zeit: 10 - 17 Uhr
Treffpunkt: Katholische Akademie Hamburg Herrengraben 4, 20459 Hamburg
Kosten: 45,00 € Für Mitglieder einer GCJZ 40,00 €
Anmeldung und Informationen: Rien van der Vegt, Lehrhaus Hamburg
E-Mail: rienvandervegt@web.de
Katholische Akademie, Tel. 040 36 95 20
E-Mail: programm@kahh.de

Studienreise SCHUM (LH 3-18)

Heiliger Sand, Jüdischer Friedhof Worms

Mittelalterliches Jüdisches Leben im Rheinland

Martin Buber schrieb in den dreißiger Jahren einen berühmten Text über Worms. Er stand auf dem Friedhof, dem „Heiligen Sand” und sah von dort den mächtigen Dom. Er verglich die beiden, lobte den Dom, fühlte sich verwurzelt in seiner jüdischen Tradition, die immer noch gültig ist: „Der Dom ist, wie er ist. Der Friedhof ist, wie er ist. Aber gekündigt ist uns nicht worden.”

Wir suchen das mittelalterliche jüdische Leben im Rheinland, finden Friedhöfe, Synagogen und die jüdische Gemeinde in Mainz. Auch besuchen wir die Kaiserdome, für die Speyer, Worms und Mainz berühmt sind. Ich hoffe, dass wir immer wieder den Blick auf die andere Seite schaffen: von den Friedhöfen und Mikwen auf die Dome und von den Kirchen auf die jüdischen Gemeinden.

Wir besuchen die „Schum-Städte”: die drei wichtigsten jüdischen Gemeinden im Mittelalter. Aus den drei Anfangsbuchstaben ihrer Namen (Sch–W–M) formte man das Wort „Schum”. Es war ein kurzes Wort, das den Gipfel jüdischer Gelehrsamkeit und Frömmigkeit zusammenfasste. Zugleich bedeutet es auf Hebräisch „Knoblauch” und ist so recht einfach zu behalten.

Datum: Donnerstag, 19. April bis Montag, 23. April 2018
Anmeldung und Informationen: Rien van der Vegt, Lehrhaus Hamburg
E-Mail: rienvandervegt@web.de

Israelkritik und Antisemitismus

Prof. Dr. Moshe Zimmermann im Gespräch mit Dr. Miriam Rürup, Hamburg

Das gesellschaftliche Klima in Israel tendiert nach rechts. Wie in Europa, den USA und weltweit so nehmen auch in Israel nationalistische und rassistische Einstellungen zu und die Befürwortung demokratischer Rechte ab. Der israelisch-palästinensische Konflikt verschärft sich dabei zusehends. Die Kritik an Israel im Ausland sieht sich regelmäßig mit dem Vorwurf konfrontiert, antisemitisch zu sein.

Was aber ist eindeutig antisemitisch: die Bezeichnung von Israel als Apartheidstaat, der Aufruf, keine Waren aus Israel zu kaufen, der Vergleich israelischer Politik mit Nazimethoden? Oder liegen die Dinge komplizierter? Kaum ein Wissenschaftler analysiert das Thema gleichzeitig so sachlich und so engagiert wie Moshe Zimmermann. Der Historiker tritt ebenso nachdrücklich für Menschen- und Völkerrecht ein wie er pauschale Vereinfachungen zurückweist. Die Historikerin Miriam Rürup ist seit 2012 Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg.

Datum: 25. April 2018
Zeit: 19 Uhr
Ort: Katholische Akademie Hamburg Herrengraben 4, 20459 Hamburg
Kosten: 9,00 €, erm. 6,00 €

In Kooperation mit der Katholischen Akademie Hamburg.
Information: Pastorin Hanna Lehming, Tel: 040 - 881 81 224
Anmeldung: E-Mail: programm@kahh.de

Exkursion Hagenow (LH 4-18)

Gebetshaus der ehemaligen Synagoge

Frühlingsausflug nach Mecklenburg

Hagenow ist eine kleine Stadt in der „Griesen Gegend” im Südwesten Mecklenburgs. Es gibt ein Rathaus, eine neogotische Kirche von 1875, einige sehenswerte Häuser und, man wird schon an der Autobahn darüber informiert, das „Synagogenensemble”, bestehend aus Synagoge, Mikwe, Schulhaus und zwei Armenhäusern.

Es ist alles schön rekonstruiert und wird heute benutzt als kulturelles Zentrum, jüdisches Museum und Museum für Regionalgeschichte. Der Frühlingsausflug vom Lehrhaus Hamburg führt uns also nach Hagenow, wo wir uns diese Reste jüdischer Vergangenheit anschauen, vieles erfahren über die griese Gegend und über die Menschen, die hier gewohnt haben.

Wenn wir genügend Zeit haben, fahren wir zurück über Wöbbelin (dort befand sich ein Außenlager des KZs Neuengamme) und Ludwigslust.

Datum: Dienstag, 8. Mai 2018
Zeit: Abfahrt 8.30 Uhr
Treffpunkt: Moorweide gegenüber vom Bahnhof Dammtor
Kosten: 45,00 € für Mitglieder einer GCJZ 40,00 €
Anmeldung und Informationen: Rien van der Vegt, Lehrhaus Hamburg
E-Mail: rienvandervegt@web.de

Religion und Reform

 200 Jahre Reformjudentum in Hamburg, Podiumsdiskussion

In Hamburg steht die Wiege des Reformjudentums. Hier wurde im Dezember 1818 der Neue Israelitische Tempel eingeweiht, die erste Reformsynagoge weltweit. Das 200-jährige Jubiläum des Reformjudentums feiern die großen Kirchen in Hamburg mit und laden ein zum Gespräch mit jüdischen und christlichen Theologinnen und Theologen unterschiedlicher Richtungen.

Dabei geht es um die Frage: Was bedeutet Reform für eine Religion? Was kann reformiert werden und wo sind Grenzen? Bringt Reform das Wesentliche einer Religion neu ans Licht oder gibt sie Wesentliches auf? Was bedeutet es für eine Religion, mit Reform zu rechnen, sich ihr zu öffnen oder ihr kritisch gegenüber zu stehen? Was müsste heute im Judentum und im Christentum reformiert werden?

Auf dem Podium: Rabbinerin Alina Treiger, Oldenburg (angefragt) Rabbiner Zsolt Balla, Leipzig Dr. Petra Bahr, Landessuperintendentin, Hannover (angefragt) N.N., katholischer Podiumsgast
Moderation: Hanna Lehming, Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland
Leitung: Dr. Hans-Gerd Schwandt Erzbistum Hamburg
Datum: Dienstag, 29. Mai 2018
Zeit: 19 Uhr Ort: Katholische Akademie Hamburg Herrengraben 4, 20459 Hamburg
Kosten: 9,00 €, erm. 6,00 €

In Kooperation mit der Katholischen Akademie Hamburg.

Information: Pastorin Hanna Lehming, Tel. 040 - 881 81 224
Anmeldung: E-Mail: programm@kahh.de

Noach der Gerechte –

Die Sintflut, Buchmalerei um 1250, William de Brailes

Tora-Lerntage (LH 6-18)

Referentin: Dr. Ruth Röcher, Chemnitz

Seit mehr als 25 Jahren finden in Hamburg die Tora-Lerntage statt. Wir lernen, wie in Judentum die Bibel gelesen und verstanden wird. Das bringt, so ist die Erfahrung, gute Gespräche, neue Einblicke und manchmal einen anderen Zugang zur Bibel und zum eigenen Glauben.

Diesmal liest Ruth Röcher mit uns am 13. und 14. August die Noach-Geschichte, Genesis (1. Mose) 6,9 -11,22. „Noach war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott.” Wenn der Ewige eine Sintflut kommen lässt auf Erden, wird Noach mit seiner Familie gerettet. Mit ihm fängt eine neue Menschheit an.

Die Geschichte ist keineswegs einfach, ruft viele Fragen auf. Aber wir sind nicht die Ersten und Einzigen, die sich diese Fragen stellen. Schon seit mehr als 2500 Jahren diskutieren Juden dieselben tief-menschlichen und ewig-gültigen Probleme.

Datum: Montag, 13. und Dienstag, 14. August 2018
Zeit: Beginn 10 Uhr, Montag bis 17 Uhr, Dienstag bis 18 Uhr
Ort: Ev.-Ref. Kirche, Palmaille 2, 22767 Hamburg (S-Königstrasse)
Kosten: 80,00 €, GCJZ-Mitglieder 70,00 €
Anmeldung und Informationen: Rien van der Vegt, Lahrhaus Hamburg
E-Mail: rienvandervegt@web.de

Studienreise Portugal (LH7-18)

Evora, Straße im jüdischen Viertel

Die Geschichte der Juden in Portugal ist von der in Spanien nicht zu trennen, aber die Unterschiede sind doch überraschend. Verfolgung und Vertreibung waren in Portugal immer etwas später, oft auch zögerlicher als in Spanien: mehr Juden konnten bleiben und von der jüdische Geschichte gibt es viel zu sehen. Vor allem die Judiairias, wo die Juden zusammen wohnten, sind oft erhalten geblieben.

Erst seit Napoleon wuchs die jüdische Bevölkerung wieder, heutzutage sind vor allem drei Gemeinden von Bedeutung: die in Lissabon, in Porto und in der alten Stadt Belmonte, im Osten des Landes. Wir bereisen Portugal, eine wunderbare Ecke Europas mit einer reichen Geschichte. Zugleich versuchen wir in den wenigen Tagen, die wir haben, einen Eindruck zu bekommen von der reichen Kultur der portugiesischen Juden, von ihrer wichtigen Rolle in der Zeit der großen Entdeckungen, über die Zeit der Verfolgung und bis zu dem jüdischen Leben im modernen Portugal.

Datum: Freitag, 17. bis Freitag, 24. August 2018
Anmeldung und Informationen: Rien van der Vegt, Lehrhaus Hamburg.
E-Mail: rienvandervegt@web.de

Sommerfest (LH 6-18)

Am 1. September planen wir unser Sommerfest, gemeinsam Gesellschaft, Lehrhaus und Ev.-Ref. Kirchengemeinde. Wir können dann das neue Programm 2018 - 2019 vorstellen, es gibt Musik, wir geniessen Bowle und andere Getränke und begegnen uns.

Für das genaue Programm und weiteren Informationen : www.zusammen-in-hamburg.de
Datum: Samstag, 1. September 2018
Anfang: 19 Uhr
Ort: Ev.-Ref. Kirche, Palmaille 2, 22767 Hamburg (S-Königstrasse)
Kosten: wir freuen uns über eine Spende Anmeldung nicht nötig 
Informationen: Rien van der Vegt, Lehrhaus Hamburg
E-Mail: rienvandervegt@web.de

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