Maayong adlaw!

Fast 24 Stunden (mit Zeitverschiebung) sind Mailin und ich um die halbe Welt gereistund sind am 1. August um 21:35 endlich am „NINOY AQUINO INTERNATIONAL AIRPORT MANILA“ angekommen.

Nach mehren Passkontrollen und dem „Immigration Office“ haben wir endlich unser Visa bekommen und wir konnten uns auf den Weg zu unseren Rucksäcken machen. Nach einer ziemlich verzweifelten Suche, haben wir sie endlich gefunden und konnten uns glücklich auf die nächste Suche begeben. Nach dem auch diese erfolgreich damit endete, dass wir unsere Mentorin und den Fahrer gefunden haben sind wir erstmal Essen gegangen.

Als auch dies geschafft war, sind wir schon halb schlafend zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage gefahren. Angekommen in der National Cathedral der „Iglesia Filipina Independiente“ in Metro Manila, wollten wir eigentlich schnell in unser „Dorm“ laufen um endlich schlafen zu können. Doch der Schlaf musste noch warten, denn erstmal haben wir einen Abstecher ins Office gemacht um erstmal allen mitzuteilen das wir gesund und munzer angekommen sind. Das war jedoch auch ziemlich schnell erledigt und die erste Nacht auf den Philippinen hat angefangen. Diese war jedoch nicht so angenehm wie erhofft, denn ein Hahn genau vor unserer Tür hat sich gedacht, dass er neben der sehr lauten Klimaanlage noch lauter sein zu müsse und hat jede Stunde Geräusche von sich gegeben.

Den Donnerstag sind wir dann nach der nicht so erholsamen Nacht ruhiger angegangen und haben den ganzen Tag geschlafen, gehessen und wir waren in der Mall. Am Freitag hatte die IFI dann ihren 116. Geburtstag. Gestartet wurde der Tag mit einem großen Gottesdienst und den ganzen Tag ging es mit Feierlichkeiten weiter, bis in den späten Abend hinein. Am Abend gab es dann eine Youth-Versammlung, wo wir dann das erste Mal vorgestellt wurden und auch einen deutschen Song zum Besten geben durften…

Nach einer ziemlich kurzen Nacht ging es am nächsten Morgen um 4:30 wieder los. Wir wurden abgeholt um im „Luneta Park“ an dem „March“ für die Kirche teilzunehmen. Auf dem Weg sind wir dann das erste Mal mit einem Jeepney gefahren (das sind ganz alte große lange Jeeps, wo die Leute hinzen in zwei Reihen draufsitzen und man sich festklammern muss, da man das Autofahren und den Verkehr echt nicht mit Worten beschreiben kann…aber es ist das meistgenutzte Fortbewegungsmittel auf den Philippinen). Und nach langen Warten ging es dann endlich los. Wir waren schon total gespannt was jetzt passieren würde, da die Leute sich schon zum lossprinten warmgemacht haben, jedoch sind wir dann nur ganze 400 Meter im Entenmarsch gegangen und waren schon am Ende der Strecke. Auch wenn wir immer noch nicht wissen warum wir deswegen um 4 Uhr aufstehen mussten, wR ds trotzdem eine total schöne Erfahrung und danel haben wir sogar noch Manila während des Aufwachens und einem echt schönen Sonnenaufgang beobachten können.

Am Montag haben wir dann den Vormittag über an einem Seminar über die Kinderrechte und die Position/Situation der Kinder auf den Philippinen teilgenommen. Es war unglaublich interessant aber teilweise auch erschreckend wie wenig man eigentlich über solche Dinge in anderen Ländern nur weiß. Richtig bewusst wurde es mir dann nochmal, als wir abends mit der indigenen Bevölkerung von Mindanao, den Lumads, gesprochen haben. Diese wurden immer wieder aus ihren Dörfern vertrieben, da die philippinische Regierung die Unternehmen nicht gestoppt hat/ oder inmer noch nicht davon abhält dort die Bodenschätze abzubauen. 

Nach einer längeren verzweifelten Phase des Rucksacks Packens am Dienstmorgen, sind Mailin und ich mit unserer Mentorin 4 Stunden lang weiter in den Norden von Luzon gefahren. Doet sollten wir für eine Woche bleiben, genauer in Urdanetta City einer Stadt in der Provinz Pangasinan. In Urdanetta befindet sich ACTS ( Aglipay Central Theological Seminary), dort werden die zukünftigen Priester und Priesterinnen für die IFI ausgebildet. Insgesamt sind dort 65 Seminarians und der Direktor mit seiner Familie. Mit seiner Tochter haben wir uns direkt angefreundet und viele Sachen mit ihr und der Youth aus der Gemeinde zusammengemacht. Wir hatten die Möglichkeit die 6 Tage dort so zu lebenals wären wir ein Teil dort und das war eine unglaublich schöne Erfahrung. Alle Leute haben uns sofort herzlich aufgenommen und wir konnten viele Sachen lernen. Nicht nur bei dem interkulturellem Austausch der durchgehend stattfand, sondern auch so Sachen wie man richtig mit der Hand ist, sie jetzt eine neue Begrüßung ( „Moin“) kennen oder dass der Regenschirm ein sehr wichtiger Bestandteil in dem Leben auf den Philippinen ist. Auch könnte ich euch schon jetzt ein ganzes Fotoalbum mit den Bildern aus den ersten zwei Wochen präsentieren, denn Fotos werden hier eigentlich immer gemacht.

Entsprechend traurig waren wir dann auch als wir uns verabschieden mussten und zurück nach Manila gefahren sind. Nachdem wir dann die 4 Stunden im eiskalten Bus verbracht haben, mussten wir noch die Fahrt zur Kirche hinter uns bringen. Die war etwas kompliziert denn im Moment fegen zwei Taifunde über die Philippinen, die uns nicht direkt betreffen, das Wetter dadurch nur besonders regnerisch und stürmisch ist. Deswegen standen einige Teile von Manila unterwasser und der Weg zum Ziel wurde immer schwieriger. Jedoch haben wir auch das gut geschafft. 

Hier bleiben wir jetzt noch bis zum 16. August und verbringen unsere Zeit damit Visaangelegenheiten zu klären und Zeit mit unseren Freunden hier zu verbringen. Denn dann geht es endlich auf nach Bohol!!!

Das waren meine ersten zwei Wochen auf den Philippinen „ganz kurz“ zusammengefasst…

Der erste „kleine“ Kulturschock ist überlebt, die ersten Erfahrungen mit dem einheimischen Essen und Wetter sind auch gemacht, genauso wie das erste Mal Wäsche waschen per Hand…

Bis zum nächsten Mal oder wie viele Filipinos jetzt sagen würden: „Take care and God bless!“ 

 

Eure Teresa

Kommentare:

Lina
04.09.2018

Das klingt nach sehr aufregenden zwei Wochen, ich bin gespant mehr von euch zu hören! Liebste Grüße aus Helsinki! :)

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