Klimagerechtigkeit: Kompensation

Co2 Kompensation einfach erklärt

Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren

Mit unserem Lebensstil verursachen wir einen erheblichen Schaden für das weltweite Klima. Viele unserer Aktivitäten sind mit dem Ausstoß von Treibhausgasen verbunden. Ob beim Heizen oder Staubsaugen zu Hause oder unterwegs mit Flugzeug, Auto oder Bahn. Das Leben der Menschen ist ohne CO2-Ausstoß nicht vorstellbar. Der beste Beitrag zum Klimaschutz ist die Vermeidung und die Reduzierung von CO2-Emissionen.

Alternativen nutzen

Umweltfreundliche Verkehrsmittel wie die Bahn, der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter oder der Einbau einer neuen Heizung bieten große Potenziale, CO2-Emissionen zu senken. Trotzdem werden immer Emissionen übrig bleiben, die nicht eingespart oder weggelassen werden können und die zum Klimawandel beitragen. Um den Schaden für das Klima so gering wie möglich zu halten, können Sie den unvermeidbaren Ausstoß klimaschädlicher Gase ausgleichen.

Unvermeidbare Emissionen kompensieren

Kompensation bedeutet: Eine bestimmte Menge an Treibhausgasen wird an einem Ort ausgestoßen. Dafür werden in einem Klimaschutzprojekt an anderer Stelle Emissionen mit der mindestens gleichen Klimawirksamkeit vermieden. Das Prinzip der Kompensation funktioniert, weil es für das Klima keine Rolle spielt, wo Treibhausgase ausgestoßen oder eingespart werden. Entscheidend ist die Konzentration von klimawirksamen Gasen insgesamt in der Atmosphäre. Das unterscheidet den Klimawandel von anderen, lokal begrenzteren Umweltproblemen wie beispielweise Wasser- oder Luftverschmutzung.

Was ist Kompensation eigentlich?

Diese Frage hören wir häufig – ebenso wie die Frage ob das nicht nur „Ablasshandel“ oder „Selbstbetrug“ wäre. Für all jene die sich diese Fragen auch stellen gibt es diesen Film, mit dem wir Antwort geben wollen.

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Veranstaltungen klimafreundlich planen

Möchten Sie Ihre eigene Veranstaltung klimafreundlich planen und umsetzen oder die unvermeidbaren CO2-Emissionen berechnen? Hier finden Sie die unterstützenden Tools:

Zudem können Sie sich hier das Programm und die Vorträge der Fortbildung „Klimaneutrale Bildungsveranstaltungen – (wie) geht das?“ herunterladen.
Etwa 30 TeilnehmerInnen diskutierten am 1.11.2012 auf Gut Karlshöhe mit ExpertInnen, wie sich bei der Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen CO2-Emissionen vermeiden, vermindern oder sinnvoll kompensieren lassen.