Kooperationspartner*innen: Zusammen sind wir stark

Das politische Engagement der Infostelle Klimagerechtigkeit wird begleitet und unterstützt durch eine Vielzahl von Kooperationen im kirchlichen und nicht-kirchlichen Bereich.
Unsere wichtigsten Kooperationspartner/innen: (siehe fertige Texte zu Klima-Allianz, ÖNK, Klima-Kollekte – ANU bitte rausstreichen)

Kooperationsprojekte:

Klima-Allianz Deutschland
Die Klima-Allianz Deutschland ist das breite gesellschaftliche Bündnis für den Klimaschutz. Mit ihren 115 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Umwelt, Kirche, Entwicklung, Bildung, Kultur, Verbraucherschutz, Jugend und Gewerkschaften setzt sie sich für eine ambitionierte Klimapolitik und eine erfolgreiche Energiewende auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene ein. Ihre Mitgliedsorganisationen repräsentieren zusammen rund 20 Millionen Menschen.

Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit
Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit verfolgt mit seinen Aktivitäten verschiedene Ziele:
Schaffung einer neuen Qualität ökumenischer Vernetzung, Qualifizierung und des Austauschs zum Thema Klimagerechtigkeit in weltkirchlicher und ökumenisch-weltweiter Perspektive
Theologische und spirituelle Einbettung und Einordnung der thematischen Arbeit mit dem Fokus Klimagerechtigkeit
Unterstützung und Vernetzung für öffentlichkeitswirksame, kritisch-konstruktive Begleitung des Post-Paris-Prozesses und der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals) aus einer kirchlich-ethischen Perspektive der Klimagerechtigkeit
Inhaltliche Unterstützung ökumenischer Projekte im Bereich Klimagerechtigkeit und Informationsaustausch darüber
Förderung der Zusammenarbeit und Kooperationen zwischen kirchlichen Akteurinnen und Akteuren, Umwelt- und Eine Welt Gruppen über die konfessionellen und kirchlichen Grenzen hinaus

Churches for Future
Bei „Churches for Future“ haben sich kirchliche Einrichtungen und Organisationen mit den Anliegen der Jugendlichen von „Fridays for Future“ solidarisiert. Auf dem Netzwerktreffen des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit im April 2019, haben Mitglieder des Netzwerkes beschlossen, sich mit Anliegen der Jugendlichen von „Fridays for Future“ zu solidarisieren und einen Aufruf zum Unterzeichnen gestartet. Kirchen, kirchliche Arbeitsbereiche und Organisationen werden darin aufgerufen, sich mit der Bewegung „Fridays for Future“ zu solidarisieren, um anzuerkennen, dass die Schülerinnen und Schüler für eine wichtige Sache auf die Straße gehen.

Die Klima-Kollekte
Die Klima-Kollekte ist ein CO2 -Kompensationsfonds christlicher Kirchen, über den jeder Mensch, jede Organisation und jede Gemeinde unvermeidliche Emissionen aus Strom- und Wärmenergie, Reisen sowie Papier- und Druckerzeugnissen kompensieren kann. Die Ausgleichszahlungen werden gezielt in Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländer investiert und mindern Armut vor Ort, indem sie Frauen stärken, Gesundheit schützen und Perspektiven ermöglichen – zudem verringern sie den CO2 -Ausstoß und schützen so das Klima. Der Ausgleich von CO2 -Emissionen geschieht dabei durch Klimaschutzprojekte kirchlicher Organisationen oder ihrer Partner*innen. Ihr Klimaschutzbeitrag wird transparent und vertrauensvoll verwendet – dafür stehen die Gesellschafterhäuser der Klima-Kollekte.
Die Klima-Kollekte ist eine gemeinnützige GmbH, die im Jahr 2011 gegründet wurde. Die Geschäftsstelle befindet sich in Berlin Mitte. Die Geschäftsführung und Gesellschafterversammlung der Klima-Kollekte gGmbH leiten und verantworten die Klima-Kollekte und entscheiden nach Beratung durch den Fachausschuss über die Auswahl der Projekte. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST).

Ökofaire Gemeinde:
Seit 2017 werden Kirchengemeinden in der Nordkirche mit der Aktion „ÖkoFaire Gemeinde“: dazu ermutigt, ihren Einkauf fair, sozial und ökologisch auszurichten. Dazu zählen zum Beispiel Lebensmittel, Reinigungsmittel, Büromaterialien und Strom. Eine Gemeinde wird als „ÖkoFaire Gemeinde“ ausgezeichnet, wenn sie zehn festgelegte Kriterien erfüllt und sich in einem fortlaufenden Prozess für ökofaire Beschaffung engagiert. Mittlerweile können auch Einrichtungen „ÖkoFair“ werden.
Zum Initiativkreis des Projektes gehören neben der Infostelle Klimagerechtigkeit im Zentrum für Mission und Ökumene, der Umweltbeauftragte der Nordkirche, die Kirchenkreise Hamburg-West / Südholstein, Altholstein und Mecklenburg, die diakonischen Werke in Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Hamburg sowie Brot für die Welt. Informationen über die Aktion, die Kriterien und die Auszeichnung gibt es auf www.ökofaire-gemeinde.de oder direkt bei der Infostelle Klimagerechtigkeit.

„Mut wächst – Klimabewusstsein erden“: Die Frauenarbeit der Nordkirche hat eine Initiative zur Rettung von Saatgut-Sorten gestartet. Unter dem Titel „Mut wächst – Klimabewusstsein erden“ rufen das Frauenwerk der Nordkirche und mehrere Frauenwerke in den Kirchenkreisen dazu auf, im eigenen Garten oder im Balkonkasten verschiedene Gemüse- und Obstsorten zu kultivieren. Der kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA), das Umwelt- und Klimaschutzbüro als auch die Infostelle für Klimagerechtigkeit sind Kooperationspartner dieses Mitmachprojektes und bieten auch Workshops zum Thema Klimagerechtigkeit an.

Tschüss Kohle: Die Hamburger Volksinitiative wurde durch die Infostelle Klimagerechtigkeit mitgegründet und 2019 erfolgreich mit dem Hamburger Kohleausstiegsgesetz beendet. Die nun angeschlossene Kampagne „Tschüss Kohle“ begleitet die Umsetzung dieser Einigung mit dem Hamburger Senat und arbeitet unter Mitwirkung der Infostelle Klimagerechtigkeit in einem „Beteiligungsgremium Kohlekraftwerk Tiefstack“ mit.