Theologie und Nachhaltigkeit

Die Kirchen sind mit ihrer Geschichte und ihrem Glauben Teil der Globalisierung. Darin liegen Chancen für ökumenische Begegnungen, vielfältige Formen der Zusammenarbeit und die Gestaltung des weltweiten Miteinanders. Damit verbunden ist aber auch die Übernahme von Verantwortung in der Einen Welt. Die Kirchen beteiligen sich mit kritischen Beiträgen an der Globalisierungsdebatte, und sie bringen mit ihren ökumenischen Partnern die Stimme der Ausgegrenzten zu Gehör. Gleichzeitig gilt es, auch die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen historischen und aktuellen Verstrickungen in ausbeuterische Strukturen voranzutreiben.


Hier werden theologische Impulse und Beiträge zu den Themenfeldern Weltwirtschaft und globale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Klimawandel entwickelt und vermittelt. Aktuelle Themen aus der bundesweiten und internationalen entwicklungspolitischen Debatte werden in die Bildungs- und Lobbyarbeit von Kirchengemeinden, Initiativen, Kirchenkreisen und Werken im Bereich der Nordkirche eingebracht. Dazu gehört insbesondere auch das Wahrnehmen und Weitergeben von Stimmen zu christlicher Verantwortung und politischen Entwicklungen aus der Ökumene.

Vom Referat „Theologie und Nachhaltigkeit“ gehen Impulse für eine zukunftsfähige Lebensweise aus christlicher Sicht aus und es werden in diesem Sinne Lernprozesse initiiert. Zu den Aufgaben des Referats gehört auch die Beratung von kirchlichen Gremien in Grundsatzfragen der Entwicklungspolitik und die Konzeptentwicklung und Leitung von Weiterbildungsveranstaltungen für Multiplikator*innen.