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Aktuelle Pressemitteilung

10. Generalversammlung konstituiert sich in Breklum

06.09.2019 | Auf der Tagesordnung am kommenden Wochenende stehen Wahlen, die Verabschiedung des Haushalts und der Bericht des Vorstandsvorsitzenden. Inhaltlicher Fokus sind Beratungen über die Schwerpunkte der künftigen Arbeit des Werkes.

Hamburg/Breklum (ce) – Am kommenden Wochenende, den 6. und 7. September 2019, tritt die zehnte Generalversammlung des Zentrums für Mission und Ökumene in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Die 73 Mitglieder, unter ihnen ehren- und hauptamtliche Engagierte in der Ökumene aus Gemeinden, Diakonie und der entwicklungspolitischen Arbeit, waren im vergangenen halben Jahr von den Synoden, dem Bischofsrat, dem Missionskonvent und dem Verein der Freunde der Breklumer Mission turnusmäßig neu gewählt worden. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Die Generalversammlung ist das höchste Leitungsorgan des selbstständigen Werkes. Tagungsort ist Breklum in Nordfriesland, der Gründungsort der Schleswig-Holsteinischen Missionsgesellschaft.

Auf der Tagesordnung steht zum einen die Wahl eines oder einer neuen Vorsitzenden der Generalversammlung. Kristina Kühnbaum-Schmidt, Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, hatte im Vorfeld ihre Bereitschaft erklärt, für den Vorsitz zu kandidieren. Außerdem müssen von den Delegierten Mitglieder für den neuen 16köpfigen Vorstand gewählt werden, die anschließend die Kirchenleitung der Nordkirche offiziell in das Gremium entsenden wird. Die zehnte Generalversammlung hat rund ein Drittel neue Mitglieder, die in der vorherigen Periode nicht hier engagiert waren. Eröffnet wird die Generalversammlung mit einem Gottesdienst in der Breklumer Kirche, die Predigt hält der Direktor des Werkes, Dr. Christian Wollmann. Außerdem werden die neuen Delegierten offiziell verpflichtet. In ihre Ämter eingeführt werden auch zwei neue Referenten des Zentrums für Mission und Ökumene: Bereits am 1. August haben Pastor Jörg Ostermann-Ohno das Indienreferat und Pastor Matthias Tolsdorf das Referat für ökumenisch-missionarische Bildungsarbeit übernommen.

Im weiteren Verlauf wird der Haushalt für das Jahr 2020 verabschiedet werden. Er sieht Ausgaben in Höhe von 8,6 Millionen Euro vor. Damit werden zum einen die Referate des Zentrums in Hamburg und Breklum finanziert, aber auch der Personaleinsatz im Ausland, sowie die Arbeit und Projekte der Partnerkirchen in aller Welt unterstützt. Auch der Bericht des Vorstandvorsitzenden, Propst Stefan Block, steht auf der Tagesordnung. Inhaltlicher Fokus verschiedener Vorträge und Arbeitsgruppen sind Beratungen über künftige Schwerpunkte der Arbeit des Zentrums für Mission und Ökumene.  

Hintergrund:

Vor ungefähr 50 Jahren wurden Stimmen laut, die verfasste Kirche und Mission zusammenführen und also die damalige selbstständige Schleswig-Holsteinische Missionsgesellschaft stärker in den kirchlichen Strukturen verankern wollten: Das 1876 von dem Breklumer Dorfpastor Christian Jensen gegründete Werk hatte sich zunächst um die Aussendung und Ausbildung von Missionaren nach Übersee gekümmert. Daraus entstanden im Laufe der Jahrzehnte stabile Partnerbeziehungen zu Kirchenkreisen und Gemeinden sowie Partnerschaften zu den neuen lutherischen  Kirchen in Afrika, Indien oder Papua-Neuguinea. Aus der weltweiten Ökumene wuchsen neue Arbeitsfelder wie entwicklungspolitische Bildung, Klimagerechtigkeit oder der interreligiöse Dialog hinzu. Als 1970 in Hamburg und Schleswig-Holstein die Bildung des „Nordelbischen Zentrums für Weltmission und Kirchlichen Weltdienst“ beschlossen wurde, des heutigen „Zentrums für Mission und Ökumene“, nahm auch die Generalversammlung offiziell ihre Arbeit auf.

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