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Aktuelle Pressemitteilung

Aufruf zu „Churches for Future“ – Bündnismitglieder gesucht

23.05.2019 | Das Zentrum für Mission und Ökumene unterstützt diesen Aufruf. Außerdem aus der Nordkirche dabei sind der Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf und das Umwelthaus am Schüberg im Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Aus Solidarität mit der weltweiten „Fridays for Future“-Bewegung haben Mitglieder des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit den Aufruf „Churches for Future“ initiiert. „Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken. Werden Sie zu „Churches for Future“!“, heißt es in einem Schreiben.  

Das Zentrum für Mission und Ökumene in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), einer von 19 Trägern des Netzwerkes, unterstützt diesen Aufruf. Weitere Unterstützer aus der Nordkirche sind bislang der Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf und das UmweltHaus am Schüberg des Kirchenkreises Hamburg-Ost. Weitere Mitglieder von „Churches for Future“ sind bislang: das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe), das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e.V., das Bistum Speyer, die Bischöfliche Aktion Adveniat e.V., Brot für die Welt, die Oberkirchenrätin Ruth Gütter für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, die Geschäftsstelle der kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick, das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB) und die Bundesstelle Pilgerbasis Paris 2015.  

Neben Fürbitten für die Teilnehmenden der Demonstrationen, regt das Ökumenische Netzwerk auch an, regional den Kontakt mit den Initiatoren von Fridays for Future zu suchen, um zu erfahren, ob und wenn ja welche Unterstützung durch Kirchen, kirchliche Organisationen und Initiativen sie brauchen.  

In dem 2018 gegründeten Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit haben sich inzwischen 19 katholische Bistümer, evangelische (Landes)Kirchen, kirchliche Organisationen und Initiativen sowie Entwicklungsorganisationen zusammengeschlossen. Eine der beiden Geschäftsstellen ist im Zentrum für Mission und Ökumene und wird von Koordinator Chris Boer geleitet. 

Weitere Informationen auf der Website des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit

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