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Aktuelle Pressemitteilung

Glockengeläut zum Internationalen Tag des Friedens am 21. September

19.09.2018 | Gemeinsam mit zahlreichen europäischen Partnerkirchen beteiligen sich Gemeinden in der Nordkirche an der einmaligen Aktion im Europäischen Kulturerbejahr. "100 Jahre nach dem Ende des ersten Weltkriegs, und betroffen von militärischen Konflikten auch auf unserem Kontinent, soll uns das Friedensgeläut mahnen, den Frieden nicht selbstverständlich hinzunehmen", betonte Bischöfin Kirsten Fehrs.

Hamburg (sg/aw/ce) – Am Internationalen Tag des Friedens (21. September) werden sich zahlreiche Kirchengemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) am europaweiten Glockenläuten beteiligen und damit ein Zeichen für den Frieden setzen.  Im Rahmen des europäischen Kulturerbejahres „Sharing Heritage“ sollen erstmals in der Geschichte europaweit kirchliche und säkulare Glocken gleichzeitig von 18 bis 18.15 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit gemeinsam läuten.

Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein der Nordkirche: „Das Läuten der Glocken ist eine Tradition, die seit vielen Jahrhunderten den Alltag unterbricht. Es ist eine Einladung zum Innehalten und zum Gebet. Wenn am Abend des 21. Septembers die Glocken läuten, wissen wir, dass europaweit Menschen in der Bitte um Frieden verbunden sind. Für mich ist das ein wichtiges Hoffnungszeichen in unserer Zeit.“

Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), betont die Bedeutung des Friedensgeläuts am kommenden Freitag: „100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und betroffen von militärischen Konflikten, auch auf unserem Kontinent, soll uns das Friedensgeläut mahnen, den Frieden nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Die Glocken rufen zum Gebet und zur Stärkung des europäischen Friedensgedankens.“

Dem Appell des gemeinsamen Glockenläutens zum „Internationalen Tag des Friedens“ kommen auch europäische Partnerkirchen der Nordkirche nach:  „Gemeinsam mit unseren Partnern in Europa senden wie so ein hörbares Signal für den Frieden. Ich habe viele ermutigende und motivierende Beiträge zu diesem Datum aus England, Estland, Lettland und den Niederlanden erhalten. Allein in der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Partnerkirche machen über die Hälfte der insgesamt 167 Kirchengemeinden im ganzen Land mit. Und in der anglikanischen Diözese Lichfield beteiligen sich viele „Bell Ringing Societies“, so dass ganze Melodien zum Frieden erklingen“, sagt Christa Hunzinger, Europareferentin im Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche, die die Beziehungen zu den europäischen Partnerkirchen der Nordkirche koordiniert. Insgesamt hat die Nordkirche Kontakte zu 14 Partnerkirchen in zehn Ländern. Darüber hinaus werden auch Kirchen in Irland, Tschechien und Finnland am 21. September Glocken läuten.

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