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Aktuelle Pressemitteilung

Internationale Christlich-Islamische Konferenz in Hamburg

11.04.2016 | Religionsvertreter aus neun Ländern werden fünf Tage lang über Gerechtigkeit in Bibel und Koran diskutieren.

Hamburg (ce) – In Hamburg sind am Montag 17 Geistliche aus neun Ländern zusammengekommen, um mit Hamburger Religionsvertretern über die Beiträge von Bibel und Koran für Frieden und Gerechtigkeit zu diskutieren. Der Beauftragte für Christlich-Islamischen Dialog der Nordkirche, Pastor Axel Matyba, hat diese fünftägige Konferenz organisiert und aus neun Ländern je einen Muslim und einen Christen eingeladen. Darüber hinaus sind Geistliche auch aus dem Bereich der Nordkirche beteiligt, die im interreligiösen Dialog engagiert sind.

Welchen Beitrag kann der interreligiöse Dialog für den Aufbau einer starken Zivilgesellschaft leisten? Auf welche Quellen in Bibel und Koran gründet sich das Engagement? „In der heutigen Zeit ist das gemeinsame Streben der beiden großen monotheistischen Religionen für mehr Gerechtigkeit, gesellschaftliches Miteinander und Frieden unerlässlich“, betonte Axel Matyba zum Auftakt. Die Religionsvertreter wollen bei ihrer Konferenz in Hamburg voneinander lernen, gemeinsame Grundlagen erarbeiten und dann in ihren eigenen Kontexten politische Handlungsperspektiven erarbeiten.

Am 12. April um 18 Uhr können Interessierte im Rahmen einer Podiumsveranstaltung Einblicke in die Konferenz gewinnen: „Auf dass die Welt gerechter werde – der Beitrag des interreligiösen Gesprächs“. U.a. mit: Bischöfin Kirsten Fehrs, Landesrabbiner Shlomo Bistritzky, Ayatollah Reza Ramezani, Prof. Katajun Amirpur, Prof. Wolfram Weiße/Akademie der Weltreligionen, Prof. Ephraim Meir, Prof. Ulrich Dehn. Ort: Hauptgebäude der Universität Hamburg, Flügelbau West, Edmund-Siemers-Allee 1 - Flügelbau West, 20146 Hamburg. 

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