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Aktuelle Pressemitteilung

Internationale Fachtagung zur Zukunft der Kirche auf dem Land

30.04.2019 | Das Europareferat im Zentrum für Mission und Ökumene ist Mitorganisatorin der Tagung. „Wir möchten ein Forum für einen regelmäßigen Austausch von Erfahrungen und neuen Projektideen schaffen, um ländliche Gemeinden zu stärken", sagt Referentin Christa Hunzinger. Erwartet werden Repräsentatinnen und Repräsentanten aus Niederlanden, Norwegen, Schweden, Finnland, England, Dänemark und Deutschland.

Schleswig/Breklum (aw/ce). Soll die Kirche im Dorf bleiben? Auch auf dem Land muss sich die Kirche demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen stellen. Diese Herausforderungen ähneln sich in den verschiedenen Ländern Europas. Sie müssen ihre Aufgaben für das Gemeinwesen neu ausrichten, die Nutzung ihrer Gebäude oder ihre Angebote für die Menschen auf dem Land überdenken. Was unterscheidet Kirche im ländlichen Raum von Kirche-Sein in der Stadt? Wie können Kirche und Kommune zusammenarbeiten?

Um diesen Fragen nachzugehen, haben Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), und Elof Westergaard, Bischof im Stift Ribe, Dänemark, kirchenleitend tätige Haupt- und Ehrenamtliche aus verschiedenen europäischen Kirchen zu einer Fachtagung eingeladen. Unter dem Motto „Rural Churches in Europe“ findet sie vom 6. bis 8. Mai im Christian Jensen Kolleg in Breklum statt.  

Auf der europäischen Fachtagung lernen Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen aus den Niederlanden, Schweden, Norwegen, England, Dänemark und Deutschland von und miteinander, wie Veränderungsprozesse in ländlichen Räumen gestaltet werden können. Außerdem sollen Kooperationsprojekte, um Kirchengemeinden vor Ort zu stärken, verabredet und ein Zukunftsforum zum regelmäßigen Austausch von Erfahrungen und neuen Projektideen geplant werden.

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