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Aktuelle Pressemitteilung

Partnerorganisation Amity Foundation unterstützt Kampf gegen Corona-Virus in China

30.01.2020 | Desinfektionsmittel, medizinische Ausrüstung und Spenden: Die Mitarbeiter unserer Partnerorganisation in China arbeiten rund um die Uhr und auch von zu Hause aus, um den Kampf gegen das Corona-Virus zu unterstützen.

LKW der Amity Foundation mit medizinischer Ausruestung im Kampf gegen das Corona-Virus © Martin Lachmann

Hamburg (ce) – Die christliche Diakonie-Stiftung Amity, ein längjähriger Partner des Zentrums für Mission und Ökumene in der Nordkirche, unterstützt Krankenhäuser und Kliniken in China im Kampf gegen das Corona-Virus. „Neben Tonnen von gespendeten Desinfektionsmitteln und medizinischen Equipment, konnte Amity bis heute ungerechnet mehr als vier Millionen Euro an Spenden einwerben“, berichtete ein Mitarbeiter von Amity dem Ostasienreferat im Zentrum für Mission und Ökumene. Die Spenden kämen auch von Unternehmen und Kirchen. Täglich könnten so mit Unterstützung von lokalen Partnern mehrere LKW-Ladungen von Desinfektionsmitteln und medizinischer Schutzausrüstung an betroffene Krankenhäuser und Kliniken in Wuhan geliefert werden.  

Für ihre Arbeit erhält die Amity Foundation viel Lob in den Medien. Amitys Transparenz und Netzwerk habe zu Vertrauen seitens der Bevölkerung und von Unternehmen geführt. „Dies ermöglicht uns nun schnelle, unbürokratische Hilfe und die Mobilisierung von Ressourcen“, erläuterte die Stiftung weiter. Zunehmend werde es allerding schwierig, medizinische Ausrüstung zu beschaffen, auch aus dem Ausland.  

Hintergrund:  

1985 riefen Christen in China die Entwicklungshilfeorganisation und Amity Foundation ins Leben. Amity bot der chinesischen Kirche die Möglichkeit, kooperativ Verantwortung im gesellschaftlichen und diakonischen Bereich zu übernehmen und auch mit Kirchen in Übersee zusammen zu arbeiten.   Bis heute leistet die Amity Foundation nicht nur hoch kompetente Entwicklungsarbeit, sondern trägt auch entscheidend dazu bei, das Ansehen der christlichen Kirchen in China zu stärken. Eines der ersten Projekte Amitys war die Vermittlung von Lehrkräften aus Übersee.  

Das heutige Zentrum für Mission und Ökumene unterstützt seit 1985 die Arbeit von Amity. Diese Arbeit umfasst viele Bereiche: Aufforstungsprogramme gehören ebenso dazu wie eine starke diakonische Arbeit. So ermöglicht Amity u.a. gehörlosen Kindern in der Provinz Shandong den Schulbesuch.  

Amity hat schon in vielen gesellschaftlichen Bereichen Chinas eine Vorreiterrolle gespielt. Beispielsweise entschied sich Amity in den frühen 1990er Jahren, vor allem im Westen Chinas Entwicklungsprojekte zu fördern. Die Stiftung reagierte damit früh auf die ungleiche Entwicklung eines reichen Küstenstreifens, der dem weiten, von Armut und mangelnder Infrastruktur geprägten Hinterland gegenüber steht. Amity gehört seit 2014 als beratende Organisation dem Economic and Social Council der UN an.  

Spenden für die Arbeit der Amity Foundation können an folgendes Konto überwiesen werden:  

Spendenkonto des Zentrums für Mission und Ökumene
IBAN: DE77 520 604 100 000 111 333
BIC: GENODEF1EK1  Evangelische Bank
Projekt 5523 Corona-Virus  

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