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Zivilcourage hat viele Gesichter. Und sie braucht in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlich viel Mut. Auf den Philippinen setzte sich Bischof Antonio Ablon für Menschenrechte ein und riskiert damit politische Verfolgung. In Rumänien kämpfen Couragierte gegen Ausbeutung und Menschenhandel. Weltweit streiken Schülerinnen und Schüler seit Monaten, um jeden Freitag Menschen darauf aufmerksam zu machen: Mit der Ausbeutung des Planeten kann es so nicht weitergehen. Kehrt um! Wenn Ihr so weiter macht, gefährdet Ihr die Zukunft aller!

Aber auch in vielen leisen Formen zeigt sich Zivilcourage: immer wenn jemand es nicht stehen lassen kann, dass eine andere Person in ihrer Würde beleidigt wird – und widerspricht oder eingreift. Zivilcourage hat elementar etwas mit dem christlichen Glauben zu tun, und sie wird gebraucht, gerade in diesen Zeiten. Wo es darum geht, Gesellschaften zu gestalten, die sich dafür einsetzen, dass ein gutes Leben überall auf der Erde möglich ist. Wo es heißt, Sand im Getriebe eines Systems zu sein, das dem Wirtschaftswachstum absolute Priorität gibt und mit seinen Glaubenssätzen von unbegrenztem Wachstum in einer endlichen Welt genau das gefährdet. Wenn wir einen Weg zu mehr Gerechtigkeit einschlagen wollen, „dann müssen wir den Zuschauerstandpunkt verlassen“, erklärt die Theologin Dorothee Sölle.

Dazu gehört die Fähigkeit zu Empathie und Empörung. Menschen mischen sich ein, eben weil es ihnen nicht egal ist, wie es anderen geht oder was mit der Schöpfung geschieht. Sie tun dies, auch wenn sie dafür persönlich Nachteile in Kauf nehmen müssen. So gehört zum Widerstand auch Mut – und eine Vision. Bilder von einer Welt, in der es so ist, wie es einmal sein soll. Auf unsere Frage, was ihn denn durchhalten lasse, antwortete Bischof Ablon: „Die biblischen Visionen sind es, die zum Widerstand geführt haben und die mich nun auch tragen“.

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weltbewegt

Die Zeitschrift „weltbewegt“ thematisiert Inhalte  aus Ökumene, Theologie, Kirche, Gesellschaft und Kultur und beleuchtet sie im internationalen Kontext. Mit Reportagen, Interviews und Hintergrundberichten möchte das Magazin über die aktuellen Gegebenheiten und Perspektiven in Ländern Afrikas, Asiens, Amerikas, Europas und dem Pazifik informieren. Weiterer Schwerpunkt von „weltbewegt“ sind Berichte aus den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. So bietet die Zeitschrift ein Forum für Beiträge von Autorinnen und Autoren aus den betreffenden Staaten und Regionen und ist eine Plattform für den interkulturellen und interreligiösen Dialog.

Die Zeitschrift „weltbewegt“ erscheint vierteljährlich. Als Nachfolgerin der „nm“ steht sie in der Tradition des „Breklumer Sonntagsblattes fürs Haus“ und damit für eine  mehr als 100-jährige Geschichte.

Herausgeber und Verleger: Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit, Breklum und Hamburg. Direktor: Dr. Klaus Schäfer (V.i.S.d.P.).

Adresse: Agathe Lasch-Weg 16, 22605 Hamburg, Tel. 040 88181 – 0, E-Mail: info@nordkirche-weltweit.de.

Jahresbeitrag: 15 Euro. Als Spende auf das Konto:
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