Nordkirche Weltweit

Was glauben wir eigentlich? Wie glauben wir? Welche Rolle spielt der Glaube im Alltag und in der Gesellschaft? Spielt er überhaupt noch eine Rolle? Und, wie sieht es bei den 20- bis 30-Jährigen aus? „Für unsere Generation ist es sehr ungewohnt über den Glauben zu sprechen“, schreibt die 21-jährige Luise Heitkamp. Doch sie hat Fragen: Wie gehen wir mit dem Leben um? Wie geht das Leben mit uns um? Was bedroht unsere Hoffnung? Wofür stehe ich ein? Aber auch: Wo finden wir Antworten – und Hoffnung? Die Fragen kreisen um das Thema Glauben, ohne das Wort zu nennen.

Im Hebräischen gibt es für Glauben die Vokabel aman, was in etwa bedeutet: „sich an etwas festmachen“ und das griechische Wort pistis kreist wie das lateinische fides um die Bedeutung: „Vertrauen“. Hinter diesen Worten steht die Frage, worauf wir unser Leben gründen und auf welchen Visionen wir bauen. Demnach hat der Glaube wenig mit dem Fürwahrhalten von Dogmen zu tun. Im Gegenteil. Zum Glauben gehören Zweifel unbedingt dazu. „Der Zweifel ist kein Fremdkörper, sondern ist wesentliches Element einer Glaubenserfahrung“, schreibt der Theologe Friedemann Magaard. Zweifel halten den Glauben lebendig. Der Glaube ist keinesfalls nur eine Sache der Innerlichkeit. Glauben lenkt nicht von der Welt ab, sondern führt zu ihr hin. In diesem Sinne hat der Glaube auch eine politische Dimension. Die Theologin Dorothee Sölle formuliert es am Schluss ihres Glaubensbekenntnisses so: „Ich glaube an den gerechten Frieden, der herstellbar ist, an die Möglichkeit eines sinnvollen Lebens für alle Menschen, an die Zukunft dieser Welt“.

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weltbewegt

Die Zeitschrift „weltbewegt“ thematisiert Inhalte  aus Ökumene, Theologie, Kirche, Gesellschaft und Kultur und beleuchtet sie im internationalen Kontext. Mit Reportagen, Interviews und Hintergrundberichten möchte das Magazin über die aktuellen Gegebenheiten und Perspektiven in Ländern Afrikas, Asiens, Amerikas, Europas und dem Pazifik informieren. Weiterer Schwerpunkt von „weltbewegt“ sind Berichte aus den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. So bietet die Zeitschrift ein Forum für Beiträge von Autorinnen und Autoren aus den betreffenden Staaten und Regionen und ist eine Plattform für den interkulturellen und interreligiösen Dialog.

Die Zeitschrift „weltbewegt“ erscheint vierteljährlich. Als Nachfolgerin der „nm“ steht sie in der Tradition des „Breklumer Sonntagsblattes fürs Haus“ und damit für eine  mehr als 100-jährige Geschichte.

Herausgeber und Verleger: Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit, Breklum und Hamburg. Direktor: Dr. Klaus Schäfer (V.i.S.d.P.).

Adresse: Agathe Lasch-Weg 16, 22605 Hamburg, Tel. 040 88181 – 0, E-Mail: info@nordkirche-weltweit.de.

Jahresbeitrag: 15 Euro. Als Spende auf das Konto:
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