Nordkirche Weltweit

Wie sieht es aus zwischen den Generationen? Was können die Jüngeren von den Alten lernen und was die Alten von den Jungen? Was denken sie über die eigene Generation, und wie erleben sie die Generationen vor ihnen? Natürlich gibt es nicht die alte oder die junge Generation. Dazu sind die Lebensumstände zu verschieden. Das zeigen die facettenreichen Beiträge der jungen Autorinnen und Autoren dieses Heftes.

In Deutschland gehören sie zur „Generation Y“ und damit zu der Generation, die behütet aufgewachsen und gut ausgebildet ist. Nie zuvor war eine Generation so international vernetzt wie die der „Digital Natives“. Für sie scheint alles möglich bei gleichzeitigem Druck zur permanenten Selbstoptimierung. Im Gegenzug wünschen sich viele aus dieser Generation eine Berufswelt, die mehr im Einklang mit eigenen Bedürfnissen steht. „Wir wollen eine Arbeit, die Sinn macht und erfüllend ist“, schreibt Diego Grützmann, der seinen Studienplatz für eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger eingetauscht hat. Wie seine Altersgenossen schätzt auch er den Austausch mit der älteren Generation sehr, nicht nur in Orientierungsphasen.

Jannika Baars hat allerdings beobachtet, dass hierzulande die Grenzen zwischen den Generationen immer mehr verschwimmen. Sie sieht nicht nur Vorteile darin, wenn Eltern lieber „beste Freundinnen oder Freunde“ ihrer Kinder sein wollen. Das ist in anderen kulturellen Kontexten anders. Dort, wo die ältere Generation wie in Kenia noch eine besondere Autorität hat, „braucht die Begegnung zwischen Jung und Alt ebenso viel Verständnis wie die zwischen zwei Kulturen“, meint Emmaculate Okwach. Zugleich ist sie überzeugt, dass man gemeinsam mehr erreicht und orientiert sich an der Weisheit der Alten: „Allein läuft ein Junger schnell, mit einem Älteren langsam, aber zusammen gehen sie weit“. 

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weltbewegt

Die Zeitschrift „weltbewegt“ thematisiert Inhalte  aus Ökumene, Theologie, Kirche, Gesellschaft und Kultur und beleuchtet sie im internationalen Kontext. Mit Reportagen, Interviews und Hintergrundberichten möchte das Magazin über die aktuellen Gegebenheiten und Perspektiven in Ländern Afrikas, Asiens, Amerikas, Europas und dem Pazifik informieren. Weiterer Schwerpunkt von „weltbewegt“ sind Berichte aus den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. So bietet die Zeitschrift ein Forum für Beiträge von Autorinnen und Autoren aus den betreffenden Staaten und Regionen und ist eine Plattform für den interkulturellen und interreligiösen Dialog.

Die Zeitschrift „weltbewegt“ erscheint vierteljährlich. Als Nachfolgerin der „nm“ steht sie in der Tradition des „Breklumer Sonntagsblattes fürs Haus“ und damit für eine  mehr als 100-jährige Geschichte.

Herausgeber und Verleger: Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit, Breklum und Hamburg. Direktor: Dr. Klaus Schäfer (V.i.S.d.P.).

Adresse: Agathe Lasch-Weg 16, 22605 Hamburg, Tel. 040 88181 – 0, E-Mail: info@nordkirche-weltweit.de.

Jahresbeitrag: 15 Euro. Als Spende auf das Konto:
IBAN: DE77 520 604 100 000 111 333 
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