Logo des Zentrums für Mission und Ökumene - Nordkirche weltweit

Liebe Leserin, lieber Leser, welche Bilder und Wörter kommen uns heute in den Sinn, wenn wir an Mission denken? Mission hat eine lange Geschichte hinter sich. Sie ist längst nicht mehr die Pioniermission, die die Klischees von Mission bis heute prägt. Missionare sind vielerorts zu Beraterinnen und Beratern geworden. „Und das ist auch gut so“, meint zum Beispiel Pastor Uwe Nissen, der heute in Tansania an der Bibelschule Mwika unterrichtet.

Auf der diesjährigen Weltmissionskonferenz in Arusha in Tansania, ging es darum, dass Mission auch von den Menschen geprägt und gestaltet werden muss, die „ von den Rändern“ („from the margins“) herkommen, am Rand der Gesellschaft leben. Ihre Erfahrungen und Perspektiven sind zentral für die Mission der Zukunft. So schildert die Theologin Dr. Mutale Mulenga-Kaunda in ihrem Eröffnungsvortrag auf der Konferenz eindrucksvoll ihren Weg. Nach dem Tod ihrer Mutter musste sie als 17-Jährige ihre Geschwister allein durchbringen. An ein Studium war nicht zu denken. Heute fordert sie Kirchen dazu auf, den Ruf von jungen afrikanischen Frauen nach Gerechtigkeit ernst zu nehmen.

Auch Joy Devakani Hoppe, erste indische Vikarin in der Nordkirche, bringt eine andere Perspektive mit, nicht zuletzt aufgrund ihrer Erfahrungen als Dalit und Frau in einer vom Kastensystem geprägten Gesellschaft. Mission hat heute viele Gesichter, so wie die Menschen, die sich in ihrem Namen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Mission findet aber auch im gewöhnlichen Alltag statt. Das ist die Erfahrung des indischen Arztes Dr. John Oommen: „Mission geschieht beim Gehen, Hören, Lernen, Sein und Tun. Sie ist Reise und Ziel zugleich.“

Ihre Ulrike Plautz

Das Heft zum Download (pdf)

weltbewegt

Die Zeitschrift „weltbewegt“ thematisiert Inhalte  aus Ökumene, Theologie, Kirche, Gesellschaft und Kultur und beleuchtet sie im internationalen Kontext. Mit Reportagen, Interviews und Hintergrundberichten möchte das Magazin über die aktuellen Gegebenheiten und Perspektiven in Ländern Afrikas, Asiens, Amerikas, Europas und dem Pazifik informieren. Weiterer Schwerpunkt von „weltbewegt“ sind Berichte aus den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. So bietet die Zeitschrift ein Forum für Beiträge von Autorinnen und Autoren aus den betreffenden Staaten und Regionen und ist eine Plattform für den interkulturellen und interreligiösen Dialog.

Die Zeitschrift „weltbewegt“ erscheint vierteljährlich. Als Nachfolgerin der „nm“ steht sie in der Tradition des „Breklumer Sonntagsblattes fürs Haus“ und damit für eine  mehr als 100-jährige Geschichte.

Herausgeber und Verleger: Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit, Breklum und Hamburg. Direktor: Dr. Klaus Schäfer (V.i.S.d.P.).

Adresse: Agathe Lasch-Weg 16, 22605 Hamburg, Tel. 040 88181 – 0, E-Mail: info@nordkirche-weltweit.de.

Jahresbeitrag: 15 Euro. Als Spende auf das Konto:
IBAN: DE77 520 604 100 000 111 333 
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank

Unverlangt eingesandte Manuskripte werden gelesen. Eine Redaktion ist aber nicht immer möglich. Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Autors/Autorin wieder und nicht unbedingt die Ansicht der Redaktion und des Herausgebers. Die Redaktion behält sich vor, die Manuskripte redaktionell zu bearbeiten.

Direkter Kontakt

Archiv

Weitere Ausgaben finden Sie in unserem Archiv:

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2012