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Was bedeutet Gerechtigkeit für mich?

Welche Ungerechtigkeiten in meinem Land machen mich wütend? Inwiefern prägen sie mein Leben? Was kann ich tun, um diese Situation zu verändern? Diese Fragen haben wir jungen Menschen aus den Philippinen, Brasilien, El Salvador, Tansania, Südafrika, England und Deutschland gestellt und sie haben uns spannende und sehr individuell geprägte Antworten gemailt. Im Rahmen der internationalen Jugendkonsultation #conAction2019 sind sie Ende August für drei Wochen zusammengekommen, um sich über Gerechtigkeit auszutauschen, ein Thema, das vielen unter den Nägeln brennt. So verschieden die Länder sind, aus denen die jungen Erwachsenen kommen, es eint sie, dass Gerechtigkeit für sie nichts Abstraktes ist, sondern höchst existentiell.
So finden gerade die Autorinnen und Autoren aus den Ländern des Südens eindringliche Worte, um ihre Lebenswirklichkeit zu schildern. Francis Ablon und Bejie Emperio aus den Philippinen erleben, wie Indigene unterdrückt und Menschenrechtler verfolgt werden. Die Tansanierin Bethimilen Nyange oder Andrico Biko van Wyk aus Südafrika schildern, die krassen Unterschiede zwischen Arm und Reich und wie sie Rassismus im Alltag erleben. Flor Chavez und Diego Cerritos kommen aus El Salvador, einem Land, das wegen der Bandenkriminalität zu den gefährlichsten der Welt gehört. Dennoch geben sie die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht auf, „weil wir Kämpfer sind“. Darin scheinen sich die jungen Menschen einig zu sein: Der Einsatz für Gerechtigkeit braucht Mut, Willensstärke aber auch Geduld, das Vertrauen darauf, nicht allein zu sein sowie Dankbarkeit für das, was da ist – und vor allem eine Vision von dem, was Gerechtigkeit bedeutet. Eine anregende Lektüre wünscht Ulrike Plautz

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weltbewegt

Die Zeitschrift „weltbewegt“ thematisiert Inhalte  aus Ökumene, Theologie, Kirche, Gesellschaft und Kultur und beleuchtet sie im internationalen Kontext. Mit Reportagen, Interviews und Hintergrundberichten möchte das Magazin über die aktuellen Gegebenheiten und Perspektiven in Ländern Afrikas, Asiens, Amerikas, Europas und dem Pazifik informieren. Weiterer Schwerpunkt von „weltbewegt“ sind Berichte aus den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. So bietet die Zeitschrift ein Forum für Beiträge von Autorinnen und Autoren aus den betreffenden Staaten und Regionen und ist eine Plattform für den interkulturellen und interreligiösen Dialog.

Die Zeitschrift „weltbewegt“ erscheint vierteljährlich. Als Nachfolgerin der „nm“ steht sie in der Tradition des „Breklumer Sonntagsblattes fürs Haus“ und damit für eine  mehr als 100-jährige Geschichte.

Herausgeber und Verleger: Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit, Breklum und Hamburg. Direktor: Dr. Klaus Schäfer (V.i.S.d.P.).

Adresse: Agathe Lasch-Weg 16, 22605 Hamburg, Tel. 040 88181 – 0, E-Mail: info@nordkirche-weltweit.de.

Jahresbeitrag: 15 Euro. Als Spende auf das Konto:
IBAN: DE77 520 604 100 000 111 333 
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