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Christen im Irak – Flüchtlinge im eigenen Land

Mehr als eine Million Christen lebten 2003 im Irak. Die meisten von ihnen mussten im Sommer 2014 vor den Terroristen des „IS“ in die Autonome Region Kurdistan im Nordirak fliehen. Hier waren sie sicher. Doch das Leben in Behelfsunterkünften, Zelten und Containern ist hart. Es fehlt am Nötigsten.

Besonders schlimm sind die eiskalten Wintermonate. Die christliche Hilfsorganisation CAPNI (Christian Aid Program Northern Iraq) setzt sich unermüdlich für die Flüchtlinge im Nordirak ein. Sie hilft christlichen und auch den ebenso hart betroffenen jesidischen Flüchtlingen mit Lebensnotwendigem wie Wasser, Kleidung, Hygieneartikeln und Brennstoff für Heizöfen. Auch die Hilfe des Zentrums für Mission und Ökumene trägt dazu bei, dass CAPNI das Überleben tausender Vertriebener im Irak sichern kann. Nachdem der „IS“ aus vielen Gebieten zurückgedrängt werden konnte, hoffen die christlichen Familien, in ihre Heimat zurückkehren zu können.

Die größte Herausforderung aber sind ihre zerstörten Wohnhäuser, die dann wieder aufgebaut werden müssen. Hierauf konzentriert sich CAPNI besonders, damit es für die Christen im Irak Zukunft und Hoffnung gibt. Als Zentrum für Mission und Ökumene der Nordkirche begleiten und unterstützen wir das Aufbau-Programm von Schulen und Wohnhäusern. Doch dafür sind wir unbedingt auf Ihre Hilfe angewiesen.

Wir freuen uns daher sehr, wenn Sie bei Ihren Konfirmandinnen und Konfirmanden die Arbeit der Hilfsorganisation CAPNI bekannt machen und dafür werben, diese zu unterstützen. Eine Spende aus Ihrer Gemeinde, vielleicht auch in Form einer Kollekte aus dem Konfirmationsgottesdienst, ist ein Zeichen der Solidarität mit den christlichen Geschwistern im Irak.

Unser Spendenkonto für die Konfirmanden-Aktion:

IBAN: DE77 520 604 100 000 111 333
BIC: GENODEF1EK1 
Evangelische Bank
Stichwort: Konfirmanden-Aktion Christen im Irak (Nr. 7034)

Christen im Irak

Nour will nach Hause

Hallo, ich heiße Nour und bin 13 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Mossul, einer größeren Stadt im Nordirak.

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Christen im Irak

DAS VATER UNSER

auf Syrisch-Aramäisch, der Sprache Jesu

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Christen im Irak

Gebete!

Fürbittgebet aus der Liturgie der Assyrischen Kirche des Ostens.

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Direkter Kontakt

Materialien

Begleitende Infoblätter

Hier sammeln wir im Zuge ihrer Erstellung verschiedene Arbeitsmaterialien zum Download (pdf)

Brief an die Gemeinden

Download

Danke!

Wir danken allen Engagierten und Beteiligten ganz herzlich!
Durch die Konfirmandenaktion 2018 sind bis Ende Oktober 46.034 Euro an Spenden und Kollekten für Christen im Irak zusammen gekommen. Das ist ein tolles Ergebnis. Und, liebe Konfirmierte, es gibt Neuigkeiten von Nour:

Im Juli hat unsere Nahostreferentin, Pastorin Hanna Lehming, Nour und ihre Mutter in Irakisch-Kurdistan besucht. Beide wohnen noch immer in einem Container im Flüchtlingscamp. Er hat genau ein Zimmer und einen kleinen Vorraum mit einem Herd und einem Waschbecken. Ihr erinnert ja, dass Nours Vater während der Flucht gestorben ist.
Ihre Mutter hat im Iranisch-Irakischen Krieg (1980-88) ein Auge verloren. Sie kann daher nur kleinere Arbeiten erledigen. Vom Staat gibt es keine Hilfe für die Flüchtlinge. Die einzige Unterstützung erhalten Nour, ihr Bruder und ihre Mutter bisher von entfernteren Verwandten. In ihre Heimatstadt Mossul können sie derzeit nicht zurück. Dort ist es für Christen zu unsicher.

Das Hilfswerk CAPNI hat jetzt entschieden, Nour, ihre Mutter und ihren Bruder sowie zwei weitere notleidende Familien regelmäßig mit Lebensmitteln und dem Nötigsten zu unterstützen.
 
Dankbrief Konfirmanden zum Download (pdf)

 

 

Christen im Irak

Wie leben Flüchtlinge in Irakisch-Kurdistan?

Seit vielen hundert Jahren bereits wollen die Kurden ihre Unabhängigkeit und einen eigenen Staat haben. Im Norden des Irak ist ihr eigentliches Siedlungsgebiet.

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Christen im Irak

Irak in der Bibel

In der Bibel wird Israel am häufigsten erwähnt. Doch gleich an zweiter Stelle steht die Erwähnung des Irak. Allerdings ist „Irak“ nicht der Name, der in der Bibel gebraucht wird, sondern „Babylonien“ oder „Mesopotamien“.

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Christen im Irak

Warum gibt es im Irak so viele Flüchtlinge?

Nachrichten aus dem Irak haben oft mit Krieg, Gewalt und Flucht zu tun. Woher kommt das? Eigentlich ist der Irak ein wunderschönes Land und die Heimat vieler unterschiedlicher Volksgruppen und Religionen.

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