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Suppenküche Kokschetau/Kasachstan

Stärkung für Wohnungslose in Kasachstan

Ewald Krassowski hat früher als Lastwagenfahrer gearbeitet. Nach dem Unglück von Tschernobyl wurde er zu Aufräumarbeiten am Kraftwerk verpflichtet. Viele seiner damaligen Kollegen sind bereits gestorben, auch er leidet unter den gesundheitlichen Folgen. Doch diese Erfahrungen haben ihn dazu gebracht, Pastor zu werden und sich für die Ärmsten in der Gesellschaft einzusetzen. Sein Einsatz gilt in Kokschetau besonders den Menschen, die Hilfe brauchen, weil sie außerhalb der Gesellschaft stehen, den Wohnungslosen. Deshalb hat Pastor Ewald Krassowski dort eine Suppenküche eingerichtet. 

Dreimal in der Woche kochen Frauen in den Räumen seiner Gemeinde einen großen Topf mit Suppe. Mit einem alten Lada bringt der Pastor die Suppe und Brot an verschiedene Plätze der Stadt. Dort wird er erwartet – von Menschen, die nicht nur die leibliche Stärkung brauchen. Ebenso wertvoll sind den wohnungslosen Menschen, die aus dem sozialen Netz herausgefallen sind, die Kontakte und die Erfahrung, gekannt und geachtet zu werden. So ist dort „im Untergrund“ fast so etwas wie eine eigene kleine Gemeinde entstanden.

Die Suppenküche ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen, deshalb bittet der Helfer- und Spenderkreis Kasachstan um Spenden. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Kasachstan - Partnerkirche der Nordkirche – dankt sehr dafür.

Spendenkonto des Zentrums für Mission und Ökumene
IBAN: DE77 520 604 100 000 111 333
BIC: GENODEF1EK1    Evangelische Bank
Suppenküche Kokschetau/Kasachstan (Projekt 8602)

Weitere Informationen im Europa-Referat,
Pastorin Christa Hunzinger, Tel: 040/881 81-413
E-Mail: c.d.hunzinger@nordkirche-weltweit.de

Direkter Kontakt

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Weitere Informationen bei: Pastor Jens-Peter Drewes im Zentrum Kirchlicher Dienste, Alter Markt 19, 18055 Rostock