Logo des Zentrums für Mission und Ökumene - Nordkirche weltweit

Menschenrechtsbüro in Buenos Aires/Argentinien

Gewalt ist kein Weg

Das Ökumenische Menschenrechtsbüro in Buenos Aires wurde 1976 als Reaktion der Kirchen auf gravierende Menschenrechtsverletzungen der beginnenden Diktatur gegründet. Der direkte Kontakt zu den Menschen, die in den Armenvierteln der 12-Millionen-Metropole Buenos Aires leben, ist den Mitarbeitenden wichtig, besonders zu Frauen und zu Jugendlichen. Gerade in dem Umfeld, das von Arbeitslosigkeit und Armut geprägt ist, sind häusliche Gewalt und sexueller Missbrauch oft Teil des täglichen Lebens. Staatliche Organe, wie die Polizei kümmern sich nicht, sondern üben ihrerseits massive und willkürliche Gewalt aus, vor der sich viele nicht zu schützen wissen. Jugendliche aus den Armenvierteln von Buenos Aires werden häufig zu Unrecht von der Polizei angegriffen und misshandelt. „Heute sind es nicht mehr die Militärs, die uns Angst machen, heute ist es die Polizei“, sagt Arturo Blatezky vom Menschenrechtsbüro in Buenos Aires.

Zentrales Anliegen des Menschenrechtsbüros ist die Verteidigung von Rechten der armen Bevölkerungsgruppen. Praktisch bedeutet das: Aufklärung zu Menschenrechtsfragen, Juristische Beratung und Begleitung bei Gerichtsprozessen. Außerdem hilft das Menschenrechtsbüro dabei, dass sich Frauen und Jugendliche in Gruppen selbst organisieren und gemeinsam ihre Rechte verteidigen. Durch die gute Vernetzung mit kirchlichen Gemeinden und den Mitarbeitenden vor Ort erreicht das Menschenrechtsbüro die Betroffenen in vielen Stadtteilen von Buenos Aires.

Die Arbeit des Menschenrechtsbüros finanziert sich aus Spenden und der Unterstützung von kirchlichen Partnern, wie dem Zentrum für Mission und Ökumene. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die Arbeit Menschenrechtsbüros in Buenos Aires zu fördern: 50 Euro ermöglichen ein juristisches Beratungsgespräch für Jugendliche. 300 Euro werden für  ein Menschenrechts-Seminar für Frauen benötigt. 

Spendenkonto des Zentrums für Mission und Ökumene
IBAN: DE77 520 604 100 000 111 333
BIC: GENODEF1EK1    Evangelische Bank
Menschenrechtsarbeit Buenos Aires (Projekt 6104)

Weitere Informationen im Lateinamerika-Referat,
Dr. Katrin Fiedler, Tel: 040/881 81-231
E-Mail: katrin.fiedler@nordkirche-weltweit.de