Nordkirche Weltweit

Die Rest-Cent-Aktion der Nordkirche - Mitarbeitende für Mitarbeitende

Seit über 15 Jahren machen viele kirchliche Mitarbeitende mit

Die Rest-Cent-Aktion bittet kirchliche Mitarbeitende darum, ihre "Rest-Cents" für die Mitarbeitenden in Indien zu spenden. Denn anders als bei uns in Deutschland, ist die medizinische Versorgung der kirchlichen Mitarbeitenden in der indischen Partnerkirche nicht selbstverständlich - sie brauchen unsere Hilfe.

Das Gebiet der Jeypore-Kirche gehört zu den ärmsten Regionen Indiens. Der Süden des Bundesstaates Orissas hat im Vergleich zu anderen Regionen Indiens die höchste Analphabetenzahl. Die Gesundheitsversorgung ist mangelhaft. Epidemien und Probleme mit der Wasserversorgung führen zu hoher Kindersterblichkeit. In einigen Gebieten liegt die durchschnittliche Lebenserwartung unter 37 Jahren. Im Gebiet unserer Partnerkirche in Assam ist die Situation nicht viel besser.

Die Armut eines Großteils der Bevölkerung findet ihr Abbild in der materiellen Armut der kirchlichen Gemeinden. Entsprechend gering sind die finanziellen Mittel der indischen Partnerkirchen. Die große Not in der Gesundheitsversorgung im Süden Orissas ist bedingt durch die fehlenden Vorsorgemöglichkeiten und die hohen Kosten im Krankheitsfall. Schon kleinere Unfälle oder Krankheiten können so zu einer finanziellen Katastrophe führen. Die betroffenen Menschen bleiben dann hilflos zurück.

Damit die kirchlichen Mitarbeitenden und ihre Familien im Krankheitsfall nicht in finanzielle Not getrieben werden, spenden viele der Mitarbeitenden in der Nordkirche ihre Gehalts-Cents. So kann die indische Partnerkirche in Krankheitsfällen ihrer Mitarbeitenden finanzielle Beihilfe leisten. Mit der seit dem Jahr 2001 erfolgreich arbeitenden Solidaritätsaktion wird ein Fonds (Medical Aid Fund Jeypore Evang. Luth. Church) finanziert, aus dem ein unabhängiges Komitee Hilfe gewährt.

Landesbischof Gerhard Ulrich hat die Schirmherrschaft für die Rest-Cent-Aktion übernommen. Er kennt die Situation unserer kirchlichen Partner aus eigener Anschauung. "Während meiner Indienreise habe ich gesehen, wie finanzielle Unterstützung aus Deutschland dazu beiträgt, dass Gesundheitsversorgung in erreichbarer Nähe auch für die Einwohner der Dörfer sicher gestellt wird. Diese Solidaritätsaktion hilft wirklich, weil die Projekte vor Ort ganz auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind und im Blick haben, was wirklich nötig ist". Allen, die sich an unserer Solidaritäts-Aktion beteiligen sei auch im Namen der Mitarbeitenden der Partnerkirche von Herzen gedankt.

Sprechen Sie auch mit Kolleginnen und Kollegen darüber. Alle, die mitmachen helfen, denn gemeinsam sind wir stark und helfen unseren indischen Brüdern und Schwestern in Krankheitsfällen. Machen auch Sie mit und helfen Sie - geben Sie den ausgefüllten Abschnitt bitte baldmöglichst an Ihre Gehalt zahlende Stelle.

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Einverständniserklärung

Das Mitmachen ist ganz einfach!
Füllen Sie einfach die Einverständniserklärung aus und geben Sie sie Ihrer Personalabteilung oder gehaltszahlenden Stelle. Wenn Sie nicht wissen, wer für Sie zuständig ist, können Sie oben rechts auf der Gehaltsmitteilung Ihre/n Ansprechpartner/in ablesen.
Zum nächstmöglichen Termin wird Ihre Teilnahme dann berücksichtigt. Der Computer zieht automatisch die Rest-Cents ab. Auf dem Aktionskonto bei der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft kommen alle in der Nordkirche gespendeten Rest-Cents zusammen, das Zentrum für Mission und Ökumene leitet sie ohne Abzüge an den Gesundheitsfond der indischen Partnerkirche weiter.
So kommt die Hilfe und Solidarität den Mitarbeitenden in Indien zu Gute.

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