Evangelische Kirche am Rio de la Plata

Kindergruppe Quilmes

Das Länderdreieck Argentinien, Paraguay und Uruguay liegt im Südosten Lateinamerikas. Alle drei Länder sind stark geprägt von europäischen Einflüssen. Hier siedelten im 20. Jahrhundert besonders viele Menschen aus Europa, die nach Südamerika auswanderten und dort ein neues Leben aufbauen wollten. Das Zentrum für Mission und Ökumene hat vor allem Kontakte nach Argentinien. Lateinamerikas südlichstem Land.

Die evangelische Kirche am Rio de la Plata (IERP) ist im Länderdreieck von Argentinien, Uruguay und Paraguay zu Hause. Sie ist eine kleine, aber sehr engagierte Kirche, die von deutschsprachigen Siedlerinnen und Siedlern aus Europa im Jahr 1899 gegründet wurde. Die meisten Gemeinden befinden sich in Argentinien.

Die Kirche am Rio de la Plata engagiert sich besonders in gemeindebezogener und politischer Diakonie. Dazu zählen soziale Projekte im Großraum von Buenos Aires wie etwa die Kindertagesstätte Quilmes.
Hier finden Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern nicht mehr versorgt werden können, eine Tagesbetreuung und erhalten regelmäßig Essen. Kinder, die verlassen wurden, bekommen vorübergehend ein neues Zuhause. Die Kirche in Argentinien arbeitet außerdem eng mit dem ökumenischen Menschenrechtsbüro in Buenos Aires zusammen.